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Nach Thomas De Maizière stimmt nun auch Volker Kauder in die Brandreden gegen Spiele ein. Ego-Shooter müssten “hinterfragt” werden.

Nach Bundesinnenminister Thomas De Maizière will nun auch CDU-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder in Ego-Shootern die Wurzel allen Übels erkannt haben. In einem Interview mit der Welt am Sonntag sagte der konservative Politiker: “Auch diese Ego-Shooter-Spiele müssen einmal hinterfragt werden. Es gibt für alles Grenzen, wenn Gewalt damit gefördert wird.” Zustimmung erhält er vom österreichischen Psychiater Reinhard Haller, der Spiele gleich gänzlich verbieten will.

Wie bei vielen anderen Jugendlichen auch war tatsächlich Counterstrike: Source auf dem PC des Amokschützen installiert. Was uns die Politiker aber gerne verschweigen, ist, dass der spätere Täter nur zu Counterstrike gekommen war, weil ihn ein Mitschüler eingeladen hatte. Dieser hatte Mitleid mit David S., der in Schule einsam war. Unter seinen Mitspielern machte er sich aber schnell durch rassistische, antisemitische Äußerungen einen schlechten Ruf. Seit Winter hatten die Mitglieder der Gruppe David S. nicht mehr im Spiel angetroffen, wie der Spiegel berichtete.

Volker Kauder

Der CS-Account des Täters; Quelle: Spiegel

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