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Für die Feministin Anita Sarkeesian ist Zelda: Breath of the Wild sexistisch. Sarkeesian wirft den Entwicklern sexistische Erzählmuster vor.

Anita Sarkeesian hat sich neuerdings auf das Zelda-Franchise eingeschossen. Nach den skurrilen Rassismus-Vorwürfen will die Feministin nun sexistische Erzählmuster in Breath of the Wild gefunden haben. Zelda würde im Spiel als “Damsel in Distress” dargestellt, also eine wehrlose Frau, die entführt wird und nur durch einen männlichen Helden gerettet werden kann. Die Hintergrundgeschichte hat Anita Sarkeesian offenbar nicht gelesen oder bewusst ignoriert. Denn dort hält Zelda Ganon über 100 Jahre in Schach, während Link seine Wunden auskuriert.

Auf Twitter stellt Sarkeesian die These auf, dass Kritiker Sexismus nur in Spielen mit schlechtem Gameplay anprangern, in guten Spielen aber ignorieren würden. Sie gesteht Zelda: Breath of the Wild in Folge gutes Gameplay zu, merkt aber an, dass dies keine Entschuldigung für Sexismus sei.

Sarkeesian hat ihre eigenen, wirtschaftlichen Gründe, in erster Linie gute Spiele mit einer breiten Fanbasis aufs Korn zu nehmen. Denn die Suche nach Sexismus in populären Spielen ist ein äußerst lukratives Geschäft. Mit der Kickstarter-Kampagne für ihre Videoserie “Feminist Frequency” nahm Sarkeesian im Jahr 2014 immerhin 440.000 US-Dollar ein. Die Zahlen aus dem Bild stammen von Sarkeesian selbst und wurden 2015 im Magazin Forbes veröffentlicht.

Der YouTuber MrRepzion hat in seinem neusten Video eine deutliche Reaktion auf Sarkeesians Vorwürfe parat.

MrRepzion über Anita Sarkeesian

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