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Assassin’s Creed: Origins soll mit einer Reihe von neuen Features stärker an ein Rollenspiel erinnern. Außerdem wurde eine sehr teure Collector’s Edition angekündigt.

Im Rahmen der E3 hat Ubisoft ein neues Gameplay-Video zu Assassin’s Creed: Origins veröffentlicht. Darin präsentieren die Entwickler die große Spielwelt und das Kampfsystem. Viele Details wurden im Vorfeld bereits durch eine geleakte Ausgabe des GameInformer bekannt. Was in den Leaks bisher nur angedeutet wurde, ist die klare Entwicklung hin zum Rollenspiel. So bezeichnet Game Director Ashraf Ismail Assassin’s Creed Origins nicht mehr als Action-Adventure, sondern als Action-Rollenspiel.

Der Held Bayek erhält Erfahrungspunkte und kann mit jedem Level-Up Skills in einem Fähigkeitenbrett freischalten, das an Path of Exile angelehnt ist. Bayek kann Skills aus drei Kategorien erlernen. Im Jäger-Skillbaum finden sich Bogen- und Handwerksfähigkeiten. Krieger-Skills stärken den Helden im Nahkampf und Seher-Fähigkeiten helfen beim Schleichen.

Sogar ein klassisches Inventar steht dem Helden zur Verfügung. In guter, alter Rollenspieltradition gibt es Gegenstände in den Seltenheitsstufen Gewöhlich, Selten, Episch und Legendär. Gegenstände, die ihr nicht benötigt, könnt ihr entweder beim Händler zu Geld machen oder für Rohstoffe zerlegen. Wie in The Witcher III kann der Protagonist Schatzkarten finden und so besondere Beute aufspüren. Welche Gegenstände ein Feind dropt oder eine Kiste enthält, ist zufallsbestimmt. Bosse und Truhen an besonderen Orten sollen aber stets wertvolle Gegenstände abwerfen.

Die Spielwelt wird aufgrund ihrer Größe mit jener von The Witcher III verglichen. Ladezeiten soll es im alten Ägypten nicht geben. Schauplätze sind Alexandria und Memphis, die Fayyum-Oase, die Pyramiden von Gizeh, das grüne Nildelta und nicht zuletzt die Wüste Sahara. Um schneller von einem Ort zum anderen zu gelangen, kann Bayek Pferde und Kamele als Reittiere einsetzen. Zum Erkunden, ebenso wie zum Markieren von Feinden, schickt der Held seinen Adler los. Trüme erklettern lohnt sich aber dennoch, denn auf diese Weise schaltet ihr Schnellreisepunkte frei. Auf eine Minimap muss Bayek verzichten, dafür hilft ein Kompass bei der Orientierung.

Neben den menschlichen Bewohner, deren Tagesablauf glaubwürdig simuliert werden solle, teilt sich Bayek die Spielwelt auch mit einer Reihe von Tieren. Antilopen, Geier, Nilpferde, Flamingos, Krokodile und Löwen bewohnen das alte Ägypten und interagieren auch miteinander. Natürlich kann Bayek diese Tiere auch jagen.

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