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Der beste Loot in Destiny 2 ist laut Community Manager DeeJ kein Item. In einem Blog-Post erklärt er seine Sicht auf die kostbarste Beute im Online-Shooter.

Viele Destiny 2-Spieler beklagen sich derzeit über mangelnden Content im Endgame. Natürlich ist dieses Problem auch den Entwicklern bewusst. In einem Blog-Post spricht der Community Manager DeeJ das Thema an und verweist auf die sozialen Aspekte des Spiels. Denn der beste Loot, den man in Destiny 2 erhalten könne, sei seiner Meinung nach kein Item, sondern die Freundschaft anderer Spieler.

Meine Herausforderung an jeden Hüter da draußen ist es, sich das menschliche Element von Destiny 2 anzuschauen und damit den Appetit auf den Wiederspielbarkeitswert zu stillen.

Der ultimative Loot hier ist eine Freundschaft, die aus einem Spiel wie diesem entstehen kann. Es wird mehr Ausrüstung für eure Charaktere geben. Die Belohnungen, über die ich rede, sind aber die Leute in der Community, die dieses Spiel zu dem machen, was es ist. Wenn ihr sie lasst, dann machen sie euer Hobby als lichtgeführter Held auf der Suche nach Ruhm noch besser.

Die Community reagierte daraufhin allerdings in erster Linie mit Häme. Die Gemeinschaft alleine reiche den meisten Spielern nicht aus. DeeJ entschuldigte sich daraufhin via Twitter und erklärte, dass schon bald neue Inhalten folgen werden.

Kommentar: Soziale Aspekte in Online-Spielen sind wichtig. Das steht außer Frage. Wer häufig online spielt, verbringt viel Zeit mit dem Clan oder Gilde. Oft entstehen daraus lebenslange Freundschaften. Viele Gamer finden in Online-Spielen auch die Liebe fürs Leben. Allerdings ist das kein herausragendes Element von Destiny 2 und schon gar keines, das aus der Feder eines Community Managers kommen sollte. In etablierten Spielen wie World of Warcraft ist es oft in erster Linie die Gilde, die Spieler dazu bewegt, “ihrem” Spiel treu zu bleiben. Ansonsten hätten Final Fantasy XIV, Guild Wars 2 und Black Desert Online WoW vermutlich schon lange den Rang abgelaufen.

Bei einem neuen Spiel wie Destiny 2 mit sozialen Elementen zu argumentieren ist aber wesentlich gewagter, denn eine über Jahre etablierte Gemeinschaft gibt es hier noch nicht. Wenn Spielern dort nach wenigen Wochen langweilig wird, braucht eindeutig das Spiel neue Inhalte, nicht die Community mehr Zusammenhalt. Denn wenn es ausschließlich darum ging, Leute kennen zu lernen, wäre eine Partnervermittlung vielleicht die besser Wahl als ein Online-Spiel.

Denkt ihr, dass DeeJ mit seinem Beitrag recht hat oder ist es nur eine billige Ausrede für fehlenden Content? Sagt uns eure Meinung dazu in den Kommentaren! Folgt uns auf Facebook, wenn ihr keine News aus der Welt des Gaming verpassen wollt.