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ArenaNet will den WvW-Modus von Guild Wars 2 radikal verändern. Mit dem neuen System würden die Welten alle acht Wochen neu zusammengestellt.

ArenaNet hat im offiziellen Forum ein Konzept für eine Neustrukturierung des Spielmodus WvW (Welt gegen Welt) in Guild Wars 2 vorgestellt. Die geplante Änderung ist die bisher radikalste seit dem Release des Online-Rollenspiels 2012. Bisher traten im WvW-Modus Teams der verschiedenen Server gegeneinander ein. Diese sollen in Zukunft durch Welten ersetzt werden, die aber nicht wie bisher permanent sind, sondern alle 8 Wochen neu zusammengestellt werden.

Bei der Zusammenstellung der Welten werden Werte wie Online-Zeiten, WvW-Rang, Zeit als Kommandeur und große von Einsatztrupps berücksichtigt. Auf diese Weise sollen ausgewogene Teams zusammengestellt werden, ähnlich, wie man es vom Matchmaking in anderen Genres kennt. Auch die Zugehörigkeit zu Gilden spielt bei der Zuteilung eine Rolle. Gilden können sich ab sofort entscheiden, ob sie sich als WvW-Gilden deklarieren wollen. Dabei kann jeder Spieler nun eine Gilde als seine persönliche WvW-Gilde auswählen. Die Mitglieder einer WvW-Gilde, die diese als ihre persönliche WvW-Gilde gewählt haben, spielen dann in jedem Fall in einem Team.

WvW-Gilden können sich mit dem neuen System auch zu WvW-Allianzen zusammenschließen. Dabei wird es allerdings Einschränkungen geben, was die Mitgliederzahl einer einer Allianz angeht. ArenaNet sieht eine maximale Mitgliederzahl zwischen 500 und 1.000 Spielern vor. In einer Grafik veranschaulichen die Entwickler die Zusammenstellung einer Welt.

Jede Saison ist in Matches unterteilt, die jeweils eine Woche dauern. Bei diesen kommt wie bisher das Prinzip “eins rauf/eins runter” zum Einsatz. Spieler können ihre WvW-Gilden und Allianzen bis zum Ende der siebten Woche verwalten, allerdings werden die Änderungen erst zu Beginn der darauf folgenden Saison wirksam.

Welten-Transfers werden wie bisher Server-Transfers während der Saison möglich sein. Welten, die bereits die maximale Spielerzahl erreicht haben, stehen für einen Transfer allerdings nicht zur Verfügung. Die Kosten für die Transfers stehen noch nicht fest. Da die Welten jedoch nicht wie früher permanent sind, ist davon auszugehen, dass Spieler, die immer stärksten Team spielen wollen, in Zukunft häufiger zur Brieftasche greifen müssen.

ArenaNet erklärt in der Ankündigung allerdings auch, dass die Umstellung technisch aufwändig ist und deshalb mehrere Monate in Anspruch nehmen wird. Die Entwickler seien auch für Feedback dankbar. In der Community gehen die Meinungen zur Umstellung auseinander. Einige sehen darin eine Garantie für ausgewogene Matches. Andere bedauern, dass die Änderung ohne Not etablierte, gewachsene Communities auf den Servern auseinander reiße. Die Teilung der Server widerspreche eben jenem Gemeinschaftsgefühl, das sich ArenaNet mit Aktionen wie “Guild Wars 2 Friend/Ships” gerne auf die Fahnen schreibt. Auch die finanziellen Hintergedanken von Entwickler ArenaNet und Publisher NCSoft werden kritisch hinterfragt, da Spieler öfter Geld für Welten-Transfers ausgeben müssten, wenn die Welten nicht permanent seien.

Löwen-Skin für den Greif

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