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Beim Demo-Wochenende zu Guild Wars 2: Path of Fire durften die neuen Elite-Spezialisierungen gespielt werden. Diese Eindrücke haben wir gewonnen.

Noch gut einen Monat dauert es bis zur Veröffentlichung der Guild Wars 2-Erweiterung Path of Fire. Wie schon in der ersten Erweiterung Heart of Thorns wird es für jede Klasse eine neue Elite-Spezialisierung geben. An diesem Wochenende durften Spieler erstmals die neuen Spezialisierungen testen. Die Teilnahme war wie schon am Wochenende zuvor für alle Spieler möglich, unabhängig davon, ob sie Path of Fire bereits erworben haben, oder nicht. Neu erstellte Demo-Charaktere starten mit einer großen Auswahl an Ausrüstung. Außerdem waren bereits gut spielbare Builds eingestellt, sodass Demospieler gleich loslegen konnten. Wir haben an der Demo teilgenommen und dabei die folgenden Erfahrungen gemacht.

Alle Klassen erhalten eine Elite-Spezialisierung, die die Schwächen der Klasse ausgleichen und neue Optionen bieten soll. Die meisten der neuen Spezialisierungen sind insgesamt komplexer als jene aus Heart of Thorns, viele davon sind in erster Linie für PVP und WVW gedacht, weshalb es auch nicht von ungefähr kommt, dass ArenaNet für die Demo diese Spiel-Modi ausgewählt hat. Auffällig ist auch der Fokus auf Zustands-Waffen.

Nekromant: Pestbringer

Elite-SpezialisierungenAls Pestbringer kann der Nekromant mit Fackeln hantieren. Seinen Todesschleier tauscht er gegen Sandschatten ein. Zustandsbuilds in allen Spielmodi ergänzt diese Kombination sehr gut. Mit dem Sandschatten erhält der Nekromant auch umfangreiche Support-Fähigkeiten, bisher der größte Schwachpunkt der Klasse. Im PVP und WVW bewährt sich zudem die Fähigkeit “Spur der Pein”, die Verbündeten Eile gewährt, während sie nachlaufende Gegner verkrüppelt, peinigt und verbrennt.

Elementarmagier: Weber

Als Weber kämpft der Elementarmagier mit dem Schwert. Außerdem kann er sich auf zwei Elemente gleichzeitig einstimmen. Durch die Kombinationsmöglichkeiten entsteht so eine Vielzahl von Skills. Das mag kompliziert klingen, funktioniert in der Praxis aber ausgesprochen gut. Der Elementarmagier wird so zu einem schlagkräftigen und vielseitigen Nahkämpfer, der seine Gegner mit einer guten Mischung aus Direkt- und Zustandsschaden auslöscht. Mit der voreingestellten himmlischen Ausrüstung produziert der handfeste Zauberer bereits sehr ordentliche Schadenszahlen. Durch die Elementkombinationen kommt aber auch die Verteidigung nicht kurz. Der Weber könnte in allen Spielmodi eine große Zukunft haben.

Mesmer: Illusionist

Als Illusionist greift der Mesmer zur Axt. Ja, das kann man natürlich etwas seltsam finden. Außerdem verändert sich die Ausweichfähigkeit. Die Axt ist für den Mesmer eine Zustandswaffe, wobei sie mit Konfusion und Pein Zustände verteilt, die vor allem gegen andere Spieler wirksam sind. Daher wird diese Spezialisierung vermutlich auch in Zukunft vor allem im WVW und PVP anzutreffen sein. Im PVE sind die neuen Skills zwar immer noch brauchbar, haben allerdings nicht das Potential dort neue Meta zu werden.

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