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Konami ist wenig erfreut, wenn Mitarbeiter dem Unternehmen den Rücken kehren. So übt das Studio Druck auf ehemalige Angestellte aus.

Der Rosenkrieg zwischen dem Software-Riesen Konami und Ex-Mitarbeiter Hideo Kojima nimmt kein Ende. Der Bruch zwischen dem genialen Entwickler und seiner Firma gehörte in der Gaming-Branche zu den größten Schlagzeilen der vergangenen Jahre. Zuletzt äußerte sich Kojima kritisch über Konamis künftigen Titel Metal Gear Survive. Für Zombies in einem Metal Gear-Spiel hatte der Designer offenbar wenig übrig:

In Metal Gear geht es um fiktive politische Vorgänge und Spionageaktivitäten. Was haben Zombies da verloren?

Das Unternehmen wollte aber auch diese, durchaus sachliche Kritik aber nicht auf sich sitzen lassen. Konami unterstellte dem Ex-Mitarbeiter in einem Brief, er hätte die Firma “unfair diskreditiert“. Danach gerieten Gerüchte in Umlauf, Konami habe dem ehemaligen Mitarbeiter ausständige Zahlungen verweigert. Darüber hinaus hat das Unternehmen Kojima Productions den Zugang zu ITS Kenpo verweigert. ITS Kenpo ist eine Gesundheitsversicherungsgesellschaft, die sich in erster Linie um die Spiele- und Technologie-Branche kümmert. Konami-Director Kimihiko Higashio ist ebenfalls Vorsitzender bei ITS Kenpo. Daher steht Kojima Productions nun ohne Krankenversicherung da.

Konami ist außerdem dafür berüchtigt, ehemaligen Mitarbeitern die Jobsuche oder die Gründung eigener Unternehmen zu erschweren. Auch Ex-Angestellten, die Interviews geben, droht das Unternehmen oft mit rechtlichen Schritten. Metal Gear Survive wird im Frühjahr 2018 für PC, PS4 und Xbox One erscheinen. Ursprünglich war noch von einem Release 2017 die Rede.

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