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Außerdem verzichtet der Aeolia-Chip auf veraltete Komponenten wie den ISA-Bus und VGA. Während eine heute gebaute AMD-APU bis 1981 abwärtskompatibel ist, geht die Kompatibilität des Modells in der PS4 nur bis 2002 zurück. Ein Linux-System benötigt aber die alten Komponenten. Der Grund für diese Bauweise ist erstaunlich: Aeolia ist ein Marvell Armada SoC und verfügt über eine PCIe-Erweiterung mit 256 MB RAM. Bei Bedarf arbeitet der Aeolia-Chip auch als vollwertiger Prozessor. So übernimmt der Aeolia etwa im Standby-Modus die Aufgaben des Hauptprozessors und hilft so Strom sparen. Bei Smartphones sind niedrig getaktete Prozessorkerne zum Stromsparen durchaus üblich. Ein zweiter Prozessor ist für diese Aufgabe aber eher selten.

Hack schwierig, aber erfolgreich

Nach diversen Hacks gelang es Mercan schließlich doch, Linux dank PS4-kexec-Komponente zum Laufen zu bringen. Lediglich auf WLAN und HDMI-Audio musste er verzichten. Diese Einschränkungen lassen sich aber relativ einfach durch Ethernet und S/PDIF umgehen. Wenn Linux einmal läuft, muss dem System nur noch genug VRAM zugewiesen werden. Dann läuft auf der PS4 auch Steam und damit alle Linux-kompatiblen Steam-Spiele! Auf Media.ccc.de soll laut Golem in absehbarer Zeit ein Video zu dem Vortrag veröffentlicht werden. Würdet ihr eure PS4 als PC-Ersatz verwenden? Oder habt ihr ohnehin einen leistungsfähigen Gaming-PC? Sagt uns eure Meinung zu diesem Hack in den Kommentaren! Folgt uns auf Facebook, wenn ihr keine News aus der Welt des Gaming verpassen wollt!

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