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Für den US-Senator Kevin Ranker sind Lootboxen “räuberisches Glücksspiel”. Der Demokrat fordert nun Maßnahmen zur Regulierung.

Der demokratische US-Senator Kevin Ranker ist kein Freund von Lootboxen. In einem Appell an die Videospielindustrie und den Staat Washington kritisiert ihr das umstrittenen Geschäftsmodell aufs Schärfste:

Es ist inakzeptabel, unsere Kinder mit räuberischem Glücksspiel anzusprechen, das sich als tanzende Karnickel oder ähnliches maskiert.

Nun hat er einen Entwurf vorgelegt, mit der rechtliche Schritte prüfen will. Es soll festgestellt werden, ob Lootboxen vor dem Gesetz des Staates Washington als Glücksspiel einzustufen sind, oder nicht. Außerdem müsste man feststellen, ob Minderjährige in Kontakt mit Lootboxen kommen dürften und ob die fehlende Transparenz hinsichtlich der Gewinnchancen ein rechtliches Problem darstellt.

Die Glücksspielkommission des Staates Washington prüft momentan die strittigen Punkte und wird dann Ergebnisse und Empfehlungen vorlegen. Andere Länder haben hier bereits konkrete Schritte eingeleitet. So sind Publisher in China verpflichtet, die Gewinnchancen zu benennen. In Belgien gelten Lootboxen seit 2017 als Glücksspiel.

Wie steht ihr zu Lootboxen? Sind sie Glücksspiel oder nicht? Sagt uns eure Meinung dazu in den Kommentaren! Folgt uns auf Facebook, wenn ihr keine News aus der Welt des Gaming verpassen wollt.