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Wird es in Zukunft wieder Mikrotransaktionen in Star Wars Battlefront 2 geben? Der EA-CEO hat nun zu dieser heiklen Frage Stellung genommen.

GlücksspielaufsichtDie Lootboxen von Star Wars Battlefront 2 haben für eine weltweite Kontroverse gesorgt, die EA schließlich dazu bewogen hat, die Mikrotransaktionen vorübergehend aus dem Spiel zu nehmen. EA-CEO Blake Jorgensen erklärte, dass dies nur geschehe, um das Fortschrittssystem zu optimieren:

Natürlich sind wir darauf bedacht, auf unsere Kunden zu hören und ihre Wünsche zu verstehen, und die entwickeln sich stetig weiter. Wir arbeiten daran, das Fortschrittssystem zu verbessern. Wir haben die Mikrotransaktionen abgeschaltet, um am Fortschrittssystem im Spiel arbeiten zu können. Da machen wir weiter. Ich denke, es wird dieses Woche ein Update geben und ein weiteres nächste Woche.

Der EA-Chef ist sich aber selbst noch nicht im Klaren darüber, wie er es in Zukunft mit den Mikrotransaktionen in Battelfront 2 halten will.

Im Laufe der Zeit werden wir uns damit beschäftigen, ob und in welcher Form wir Mikrotransaktionen in Spiel zurückbringen werden.

EA ist hier in einem Zwiespalt. Auf der einen Seite nimmt EA sehr viel Geld durch Mikrotransaktionen ein. Wie EAs Finanzchef bekanntgegeben hatte, geben 35 Prozent der Spieler in FIFA Geld für den Ultimate Team-Modus aus.  Auf der anderen haben die Lootboxen im Star Wars-Shooter schon für jede Menge böses Blut gesorgt. Ein weiterer Fauxpas hätte fatale Folgen auf das Image des Konzerns.

Einen einfachen Weg aus dieser Krise wird es für EA also nicht geben. Mit den Lootboxen in Battlefront 2 hat EA nicht nur die Kunden, sondern auch Politiker aller Lager gegen sich aufgebracht. Während die Fans in einer Petition Disney auffordern, EA die Star Wars-Lizenz zu entziehen, diskutiert die Politik die Einstufung als Glücksspiel. Man sieht also: Auch ein Konzern wie EA kann sich nicht alles erlauben.

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