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Die Unterhaltungskontrolle in Australien hat ein Verkaufsverbot gegen das Horror-Spiel Outlast 2 verhängt. Der Grund ist sexuelle Gewalt.

Eine Vergewaltigungsszene im Horrorabenteuer Outlast 2 hat die australische Unterhaltungskontrolle dazu veranlasst, ein Verkaufsverbot gegen das Spiel zu verhängen. Der bloße Besitz ist zwar noch legal, Verkauf und Werbung jedoch nicht mehr.

Zensur von Videospielen ist in Australien leider nach wie vor üblich. Besonders sexuelle Inhalte sind der australischen Zensurbehörde ein Dorn im Auge. Und dabei muss es längst nicht immer um sexualisierte Gewalt gehen, wie im Falle von Outlast 2. So verhängte die Behörde etwa ein Verkaufsverbot gegen The Witcher 2, weil der Spieler dort Belohnungen für Geschlechtsverkehr erhalten hatte.

Diese Szene erhitzt die Gemüter

Im Fall von Outlast ist es diese Szene, die die Behörden zu ihrer restriktiven Reaktion veranlasst hat. Die Beschreibung enthält allerdings Spoiler und ist außerdem für empfindsame Menschen nicht leicht zu verdauen.

Sexuelle Gewalt in Outlast 2

Die Begründung der australischen Behörde liest sich folgendermaßen:

Auch wenn der sexuelle Kontakt verschwommen und nicht explizit dargestellt wird, weil die Szene zum großen Teil »off-screen« stattfindet, deutet die aggressive sexualisierte Umgebung stark auf einen gewalttätigen sexuellen Übergriff hin. Unsere Behörde ist der Meinung, dass es sich hierbei (in Kombination mit den Hilfeschreien der betroffenen Person) um eine implizite Vergewaltigung handelt. Damit kann Outlast 2 keine »R18+«-Freigabe erhalten und wir verweigern ihm die Klassifikation.

Outlast 2Outlast 2 erscheint am 25. April 2017 für PC, PS4 und Xbox One. Wenn ihr keine News aus der Welt des Gaming verpassen wollt, folgt uns auf Facebook!