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Activision hat Call of Duty: Black Ops 4 offiziell vorgestellt. Über diese Modi und Features verfügt das Spiel. Eine besondere Überraschung gibt es für PC-Spieler.

Bereits im Vorfeld kursierten Gerüchte über die fehlende Singleplayer-Kampagne von Call of Duty: Black Ops 4. Diese bestätigten sich im Rahmen der Vorstellung des Shooters gestern Abend. Statt einer Kampagne soll es aber Singleplayer-Missionen geben. Senior Producer Yale Miller erklärte jedoch, dass die fehlenden Kampagne eine Ausnahme sein, die nur diesen Teil betreffe.

Der Einzelspieler-Modus fehlt nur dieses Mal. Ich glaube wirklich, dass wir mit jedem Spiel, das wir entwickeln, die Fans fragen werden, was sie am meisten lieben. Wenn das eine weitere traditionelle Kampagne sein sollte, dann machen wir eine weitere traditionelle Kampagne. Aber gerade jetzt, für das was unsere Ziele für Black Ops 4 sind, war es nur der Multiplayer, Zombies und Blackout, auf die wir uns konzentrieren wollten.

Dan Bunting, Studio Co-Head von Treyarch begründete die Entscheidung, auf eine Kampagne zu verzichten mit der steigenden Bedeutung von Multiplayer-Inhalten. Während früher nur 10 Prozent der Gamer Mehrspieler gewesen seien, sie der Anteil inzwischen auf 90 Prozent angestiegen. Für Bunting sei die Kampagne nie im Vordergrund gewesen.

Als wir uns aufgemacht hatten, dieses Spiel zu erschaffen, hatten wir nie mit der Idee begonnen, dass wir eine traditionelle Kampagne machen würden.

Das war einfach kein Teil unseres Plans. Wir begannen von einem Punkt aus, dass wir ein Spiel machen werden, das in allen Bereichen mit Freunden spielbar ist. Das war vom ersten Tag an unsere Mission. Natürlich, über den Verlauf der Entwicklung, wie es immer mit jedem Spiel geschieht, fordern wir unsere Konventionen heraus … versuchen unterschiedliche Dinge. Manchmal sind diese Dinge gewagt und verrückt und innovativ, manchmal funktionieren sie, manchmal funktionieren sie nicht. Während die Entwicklung jedoch weitergeht, bringt man immer seine besten Ideen voran und das wurde heute wiedergespiegelt.

Wenn man sich die Black Ops-Reihe anschaut und wie Spieler mit ihr interagiert haben, wie sich unsere Spieler mit unseren Spielen beschäftigen ─ Veränderungen in der Industrie um uns herum spielen offensichtlich eine große Rolle ─ wird es mehr und mehr als eine soziale Sache erlebt. Natürlich haben wir eine sehr große Zombies-Anhängerschaft mit der Black Ops-Marke … und wenn man schaut, wie sie mit unserem Spiel interagiert, ob es im Spiel selbst, online, in Foren, in Streams, bei YouTubern ist … jeder interagiert als eine Community und es ist ein ziemlich massives Phänomen. Wenn man diese Art an Passion für unser Spiel sieht, bei der wir das Gefühl haben, dass sie potentiell unterversorgt ist, wollen wir sicherstellen, dass wir mehr davon haben. Das gilt auch für den Multiplayer.

Auch die Prognose, dass Activision einen Battle Royale-Modus einführen wird, hat sich bewahrheitet. Der Modus mit dem klingenden Namen Blackout ist eine Reaktion auf den anhaltenden Erfolg von Fortnite und PUBG. Ob Call of Duty damit die etablierten Battle Royale-Spiele vom Thron stoßen kann, wird sich noch zeigen. Während Call of Duty ein Franchise mit jährlichen Releases ist, sind Fortnite und PUBG für eine längere Laufzeit ausgelegt. Damit werden diese Spiele auch über einen längeren Zeitraum mit neuen Inhalten versorgt.

PC-Version auf Battle.net

Gute Nachrichten gibt es für PC-Spieler. Activision hat angekündigt, Call of Duty: Black Ops 4 diesmal über Blizzards Online-Dienst Battle.net zu betreiben. Über Battle.net haben Spieler Zugang zu Freundeslisten und Chats aus anderen Blizzard- und Activision-Spielen wie Overwatch, Destiny 2, Diablo 3 und WoW. Auch die Streaming-Features von Battle.net können Spieler in Black Ops 4 nutzen.

Bei der Umsetzung für PC arbeiten Activision und Treyarch mit Beenox zusammen. Unter anderem soll die PC-Version 4K und HDR unterstützen. Auch Besitzer von Ultrawide-Monitoren sollen auf ihre Kosten kommen. Dedizierte Server sollen für einen reibungslosen Online-Betrieb sorgen. Eine Steam-Version wird es nicht geben.

Ungewöhnlich fällt diesmal auch der Zombie-Modus aus. In drei Szenarien könnt ihr Jagd auf Untote machen. In Voyage auf Despair befreit ihr die Titanic von Zombies. In IX unternehmt ihr eine Zeitreise ins alte Rom und tretet in einer Gladiatoren-Arena gegen die wandelnden Toten an. Blood of the Dead schickt euch auf die Alcatraz-Map aus dem Call of Duty: Black Ops 2-DLC Mob of the Dead.

Call of Duty: Black Ops 4 erscheint am 12. Oktober 2018 für PC, PS4 und Xbox One. Wenn ihr keine News aus der Welt des Gaming verpassen wollt, folgt uns auf Facebook!