Ein Passwort wird per E-Mail an Sie geschickt

3. NeoGAF wegen sexueller Belästigung geschlossen

NeoGAFNeoGAF gehörte zu den beliebtesten Gaming-Foren und wurde auch von Entwicklern und Journalisten gerne als Informationsquelle genutzt. Doch im Oktober dieses Jahres war das Forum für einige Tage nicht erreichbar. Der Grund waren nicht etwa Wartungsarbeiten oder technische Probleme, sondern Vorwürfe gegen den Betreiber EviLore. Diesem wurde von mehreren Frauen sexuelle Belästigung vorgeworfen. Unter den Administratoren brach daraufhin eine heftige Debatte aus. Viele verließen aus Protest das Forum. Im resultierenden Chaos musste EviLore die Seite für einige Tage schließen. Inzwischen ist NeoGAF zwar wieder Online, der Skandal blieb jedoch nicht ohne Spuren. Viele User wechselten auf andere Plattform. Die Vorwürfe gegen EviLore sind weiter ungeklärt.

2. #GamerGate

Die größte Gaming-Kontroverse des Jahre 2014 ist den meisten Gamern vermutlich in Erinnerung geblieben. Der Skandal startete mit einer Affäre zwischen der Entwicklerin Zoe Quinn und dem Kotaku-Journalisten Nathan Grayson. Quinns eifersüchtiger Exfreund veröffentlichte daraufhin Papiere, die belegen sollten, dass Quinn positive Reviews für ihr Spiel Depression Quest im Gegenzug für Sex erhalten habe. Dabei gab es aber einen entscheidenden Schönheitsfehler: Grayson hatte niemals ein Review zu dem Spiel verfasst.

Leider ist es aber leichter, einen Brand zu legen, als ihn zu löschen und so hatten sich die falschen Vorwürfe wie ein Lauffeuer verbreitet. Ein Kampagne gegen Quinn sammelte sich unter dem Hashtag #GamerGate, der vom Schauspieler Adam Baldwin geprägt wurde. Es kam mitunter zu Doxing-Attacken und Vergewaltigungsdrohungen. Die meisten GamerGater behaupteten, es ginge alleine um Ethik im Spielejournalismus, allerdings war den wenigsten bewusst, dass die Verschwörungstheorie, auf die ihre Bewegung aufgebaut war, sich längst als Schwindel erwiesen hatte.

Im Gegenzug wollte nun die Feministin Anita Sarkeesian beweisen, dass die Spieleindustrie insgesamt sexistisch sei und geizte ihrerseits wiederum nicht hanebüchenen Unterstellungen. Ihre bekannteste Aussage lautet: “Alles ist sexistisch, alles ist rassistisch, alles ist homophob und wir müssen es alles zeigen.” Die Kontroverse dauert bis heute an und letzten Endes lassen sich die Standpunkte der beiden Lager auf “Die Mädchen wollen uns unser Spielzeug wegnehmen” und “Die Entwickler haben die Buben lieber als uns” zusammenfassen”.

1. YouTuber will Kinderp*rnos drehen

Während die meisten der bisher genannten Skandale noch eher zum Schmunzeln anregen, ist der schwerste Sex-Skandal der Gaming-Branche definitiv kein Spaß. Der bekannte YouTuber Starlit “JinBop” Zhao wurde verhaftet, weil er ein 15-jähriges Mädchen verführen und zur Produktion von Kinderp*rns anstiften wollte. Die Eltern des Opfers wurden hellhörig, nachdem ihre Tochter angefangen hatte, ein Medaillon mit Zhaos Bild zu tragen und Dessous zu kaufen. In Skype-Anrufen wies Zhao das Mädchen an, sich zu entkleiden, es folgten Gespräche über Oralsex. Zhao wurde verhaftet, als er sich am Flughafen mit seinem Opfer treffen wollte. Ihm wird vorgeworfen, den YouTube-Kanal in erster Linie betrieben zu haben, um Mädchen für die Produktion von Kinderp*rnos anzulocken. Dieser Skandal hat auch den Ruf der Minecraft-Community als Ganzes nachhaltig geschädigt.

Fallen euch noch Sex-Skandale ein, die einen nachhaltigen Eindruck bei Gamern hinterlassen haben? Nennt sie uns in den Kommentaren! Folgt uns auf Facebook, wenn ihr keine News aus der Welt des Gaming verpassen wollt!

1 2