6. Morgenstund hält besser den Mund

Nach durchzockten Nächten sind Gamer tendenziell eher wenig gesprächig, um nicht zu sagen, ausgewiesene Morgenmuffel, die vage an Zombies erinnern. Wer mit einem Gamer zusammenlebt, sollte sich besser daran gewöhnen und keine allzu regen Reaktionen in Gesprächen erwarten. Alles, was über ein dumpfes Grummeln hinausgeht, ist wahre, innige Liebe. Tendenziell sind Beziehungen zwischen Morgenmenschen und nachtaktiven Gamern zwar möglich, aber nicht einfach. Wichtig ist dabei, dass immer genug Koffein im Haus ist.

5. Toleranz beim Fluchen

Ein stoischer, gefasster Umgang mit Niederlagen ist ein Zeichen persönlicher Stärke und eine große Tugend. Diese Tugend ist bei Gamern leider nicht sehr weit verbreitet. Wenn Gamern etwas nicht gelingt und sie deshalb eine Flut aus obszön klingenden Slang-Abkürzungen ausstoßen, wirkt das auf normale Menschen manchmal etwas befremdlich, für sehr sensible Gemüter gar beängstigend.

Nicht jeder fühlt sich in der Gegenwart von fluchenden Gamern wohl, um so mehr schätzen es Gamer, wenn über diese kleine Eigenart hinweg gesehen wird. Einfach im Stillen denken: „Der will doch nur spielen“. Und alles wird gut. Dagegen sollte man nie zu einem fluchenden Gamer „Das ist nur ein Spiel“ sagen. Wirklich nie.

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