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Wird Fallout 76 eine Community wie Dayz oder Rust bekommen? Damit das nicht passiert, setzt Bethesda Kopfgelder auf Playerkiller und Trolle aus.

Online-Survival-Spiele haben keinen guten Ruf, was die Community angeht. Die schlechte Reputation des Genres ist auch gut begründet, denn in Spielen wie Dayz und Rust zeigen sich User immer wieder von ihrer schlimmsten Seite. Damit Fallout 76 dieses Problem erspart bleibt, will Bethesda ein Kopfgeld auf Spieler aussetzen, die anderen Usern das virtuelle Leben zur Hölle machen. In einem Interview mit dem Magazin Gamestar erklärt Game Director Todd Howard das System folgendermaßen:

Sagen wir, [der unsoziale Spieler] bringt jemanden um, der eigentlich keinen PvP-Kampf will. Das ist aktuell möglich, auch wenn es sehr schwierig ist. Das könnte sich auch noch ändern. Der Mörder bekommt dann ein Fahndungslevel und kann in dieser Partie vieles von dem, was normalen Spielern erlaubt ist, nicht mehr tun. Außerdem wird seine Position allen anderen Spielern angezeigt und es wird ein riesiges Kopfgeld auf ihn ausgesetzt.

Wir wollen nicht, dass andere Spieler dir den Spaß verderben. Wenn du aufhören würdest, das Spiel zu spielen, weil sich ein anderer Spieler wie ein Arschloch aufführt, wäre das für uns das Schlimmste. Dann haben wir etwas falsch gemacht und müssen einen Weg finden, damit umzugehen.

Wie effektiv diese Maßnahme ist und ob es Missbrauchsmöglichkeiten gibt, wird sich erst zeigen. Wenn die Kopfgelder zu lukrativ sind, könnte etwa eine Gruppe von Trollen zusammenarbeiten und dann abwechselnd füreinander das Kopfgeld einstreichen.

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