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Der Amerikaner John Duttenhofer kämpfte in Syrien gegen den IS. Er sagt, die Fähigkeiten dazu habe er sich bei Call of Duty antrainiert.

IS

John Duttenhofer aus dem US-Bundesstaat Colorado schloss sich im vergangenen April der kurdischen YPG im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat an. In Syrien beteiligte er sich an den Kämpfen um die Stadt Raqqa, die im Oktober zurückerobert wurde. In einem Interview mit der Daily Mail erklärte Duttenhofer, wie er die Fähigkeiten erworben hatte, Kriegsgebiet zu überleben. Call of Duty habe einen maßgeblichen Anteil.

Videospiele haben mich insofern vorbereitet, als dass sie mir gezeigt haben, wie man in Deckung geht und nicht im Freien stehen bleibt. Sie waren nichts, was ich begonnen hätte, um mich auf den Kampf vorzubereiten, aber als Kind habe ich jeden Tag nach der Schule gespielt. Ich konnte mich hinsetzen und 13 Stunden zocken, als wäre es gar nichts.

Duttenhofer traf 2015 gegen den Willen seiner Mutter die Entscheidung, in Syrien gegen den IS zu kämpfen. Er verkaufte sein Auto, erwarb Kampfausrüstung und begann zu trainieren. Im Irak traf er sich mit Mitgliedern der kurdischen YPG, um gemeinsam mit Kämpfern aus aller Welt den Terroristen entgegenzutreten. Am 12. Februar kehrte er schließlich in die USA zurück. Zuvor hatte er sechs Monate in einer Einheit mit kurdischen Scharfschützen gedient. Seine Entscheidung hat er nie bedauert. Duttenhofer war lediglich enttäuscht, dass er selbst keine Terroristen getötet hat.

Ich bedauere nichts. Der IS ist schlimmer als die Nazis. So wollen das finstere Mittelalter wieder aufleben lassen. Ich will nicht in einer Welt mit ihnen leben.

Duttenhofer denkt, dass er als weiserer Mann zurückgekehrt ist. Im Kriegsgebiet zu leben sei, wie in einer anderen Welt. Nun will der das Leben in Frieden und Sicherheit umso mehr genießen.

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