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Wird Sony bei der PlayStation 5 auf Abwärtskompatibilität setzen. Das neueste Patent des Unternehmens legt dies auf jeden Fall nahe.

Sony stand dem Thema Abwärtskompatibilität in der jüngeren Vergangenheit kritisch bis ablehnend gegenüber. So hat sich PlayStation-Chef Jim Ryan noch im Juni 2017 sehr abfällig über alte Spiele geäußert und die Frage gestellt, warum diese noch jemand spielen würde.

Wir haben uns in Abwärtskompatibilität versucht, und ich kann sagen, dass das eines dieser viel geforderten, aber wenig genutzten Features ist. Zudem war ich kürzlich auf einem ‘Gran Turismo’-Event, bei dem Spiele auf PS1, PS2, PS3 und PS4 zu sehen waren. Die PS1- und PS2-Spiele sahen uralt aus, warum würde das jemand spielen?

Inzwischen dürfte aber bei Sony ein Umdenkprozess eingesetzt haben. Denn kürzlich hat das Unternehmen ein Verfahren zum Testen der Abwärtskompatibilität patentieren lassen. Demnach ist es durchaus naheliegend, dass Sony für die PS5 ein solches Features vorgesehen wird. Explizit erwähnt wird die nächste Konsolen-Generation dem Auszug jedoch nicht.

Für eine Abwärtskompatibilität spricht in erster Linie der große Erfolg der PS4. Viele PS4-Spieler werden nach dem Systemwechsel nicht auf ihre Spielesammlung verzichten wollen. Zumindest von der PS4 Pro ist einigen Punkten, wie der Auflösung derzeit auch keine Luft mehr nach oben. Dazu kommen noch Online-Spiele, die ähnlich wie ihre PC-Pendants ihre Community über viele Jahre binden.

Dazu zählen etwa MMORPGs wie Final Fantasy XIV und Neverwinter, aber auch Spiele wie Fortnite, GTA Online und wahrscheinlich der Online-Modus von Red Dead Redemption 2. Viele Online-Spieler würde eine fehlende Abwärtskompatibilität vom Systemwechsel abhalten. Sony hat also allen Grund, beim Release der PS5 eine Tür zur PS4-Welt offen zu halten.

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