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US-Präsident Donald Trump sieht in Gewaltspielen eine Gefahr. Bei einem Treffen mit Vertretern der Branche wollte er das mit diesem Video zum Ausdruck bringen.

Wie wir bereits berichtet haben, sieht US-Präsident Donald Trump die Verantwortung an Schulamokläufen weniger bei den nachlässigen Waffengesetzen seines Landes, als viel mehr bei gewalttätigen Spielen. Bei einem Politiker, dessen Wahlkampf von der Waffenlobby NRA mit 11 Millionen Dollar mitfinanziert wurde, ist das auch wenig verwunderlich. Nun hat sich Trump mit Vertretern der Spielebranche getroffen, um das Problem zu diskutieren. Zum Einstieg in die Gespräche präsentierte das Weiße Haus eine Videomontage, die Gewaltszenen aus einer Reihe von Spielen zeigt.

Dabei sind Ausschnitte aus Sniper Elite 4, Call of Duty: Modern Warfare 2, Fallout 4 und Evil Within zu sehen. Alle Szenen zeigen große Mengen an roten Pixeln und sind völlig aus dem Kontext gerissen. Inzwischen ist das Video auch auf YouTube zu sehen. Auf YouTube sind die Gamer aber offenbar klar in der Mehrheit gegenüber den Spielegegnern. Nur 1.000 User finden das Video gut, während es 30.000 ablehnen. Ihr könnt das Video unterhalb dieses Artikels ansehen.

Die Vertreter der Entertainment Software Association (ESA) gaben sich trotz des billigen Propaganda-Tricks ausgesprochen höflich und betonten die verständnisvoll Atmosphäre:

Wir haben über zahlreiche wissenschaftliche Studien diskutiert, die darlegen, dass es keine Verbindung zwischen Videospielen und Gewalt gibt, den Schutz von Videospielen durch den ersten Zusatzartikel und wie das Alterseinstufungssystem der Branche den Eltern dabei behilflich ist, informierte Unterhaltungs-Entscheidungen zu treffen.

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