Wer genauer hinsieht, wird schnell feststellen, dass Superhelden und mythologische Götter weitaus mehr gemeinsam haben als man zunächst glaubt. Genau das machen sich auch viele Games und Online-Casinos zunutze.

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Superhelden sind nicht zuletzt durch das MCU so stark in den Vordergrund getreten. Sieht sich jemand die Spielebranche an, in der griechische Helden thematisiert werden, wie in „God of War“, oder „Assassins Creed: Odyssey“, wird dieser schnell bemerken, dass beide Bereiche vieles gemeinsam haben. Einige der Superhelden wurden nicht ohne Grund mit den Fähigkeiten ihrer mythologischen Vorbilder versehen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um „The Flash“, oder aber „Thor“ handelt. Gerade bei Letzterem ist seine nordische Herkunft unübersehbar.

Ein Blick in die Mythologie

Beschäftigt man sich etwas intensiver mit den einzelnen Superhelden, wird man schnell feststellen, dass nicht nur „Thor“ ein Vorbild im Bereich der Mythologie besitzt. „The Flash“ lässt sich beispielsweise sehr gut dem Götterboten „Hermes“ zuordnen, der mit seinen geflügelten Sandalen der Beschützer von Reisenden war.

Übrigens: Auch bei manchen Bösewichten greift man bezüglich der Bezeichnung gerne auf die griechische Mythologie zurück. So trug innerhalb der Marvel Comics eine Nazi-Gruppierung unter dem Charakter Wolfgang von Strucker den Namen „Hydra“. Ihr Motto: Schneidet man einen Kopf ab, wachsen grundsätzlich zwei neue Köpfe nach.

Helden-Spiele werden stark mit mythologischen Figuren verknüpft

Innerhalb der Spieleindustrie zeigt sich immer wieder, dass das Konzept, Superhelden nah an die ursprüngliche Mythologie anzulehnen, funktioniert. Besonders gut sieht man dies auch im Bereich von Online-Casinos, wo diverse Spiele mit bekannten Namen arbeiten.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Slot-Machine „Book of Ra“. Es ist nicht nur das bekannteste Novoline Spiel aller Zeiten, sondern nimmt sich, was die Thematisierung angeht, dem Sonnengott der Ägypter an. Dieser hat sich unter vielen Spielern bereits zu einem Superhelden entwickelt.

Manchmal genügt es jedoch auch schon, diverse Elemente in ein Game einzubinden, um das heldenhafte Flair zu genießen. So beispielsweise in „Assassins Creed: Origins“, wo der Protagonist Bayek immer wieder mit besonderen Götterwaffen ausgestattet wird, um noch mehr Punkte zu erzielen und Fähigkeiten zu erlernen.

Interessant wird es auch bei „God of War“. Hier war der Protagonist „Kratos“ binnen der ersten Spiele damit beschäftigt, griechische Götter zu töten. Später wechselte er in die nordische Welt von Walhall.

Helden interessieren den Menschen nach wie vor

Ist man ehrlich zu sich selbst, büßt unsere Welt ohne Helden einiges ein. Ohne sie wäre sie wahrscheinlich langweilig. Zudem die meisten Helden größtenteils auch nur Menschen sind, die durch eine bestimmte Fähigkeit ihr besonderes Dasein erlangt haben. Sie zeigen, dass jeder etwas aus sich machen kann und dass nicht alle Hoffnung vergebens ist. Eben dieses Bild vermittelten auch mythologische Götter zur damaligen Zeit.

Nicht umsonst erbaute man ihnen zahlreiche Denkmale, wie sie auch heute noch in antiken Städten zu sehen sind. Sieht man sich beispielsweise die Pyramiden in Ägypten an, oder aber den Koloss von Rhodos in Griechenland, ist es leicht zu erschließen, dass sie nur entstanden, weil bestimmten Personen eine hohe und ehrfürchtige Bedeutung beigemessen wurde.