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Pay-to-Win kennt man üblicherweise aus Free-to-Play-Spielen. Doch nun hält dieser Mechanismus auch in einem Vollpreisspiel Einzug: Call of Duty: Infinite Warfare.

In Gratis-Titeln rechnen Gamer üblicherweise damit, dass man sich für Echtgeld Vorteile gegenüber seinen Mitspielern verschaffen kann. Leute, die zwischen 60 und 120 Euro für Call of Duty: Infinite Warfare ausgeben, erwarten dagegen in der Regel ein faires Spiel. Aber weit gefehlt, denn über kostenpflichtige Supply-Drops können sich COD-Spieler Statistik-Upgrades für ihre Waffen besorgen.

Pay-to-Win über Supply-Drops

“Kein Skill, keine Zeit? Kein Problem, denn Activision nimmt gerne auch dein Geld!” So oder ähnlich würde ein ehrlicher Werbeslogan für die Supply-Drops in Infinite Warfare klingen. Zwar können die Waffen, die darin enthalten sind, theoretisch auch gebaut werden, der Zeitaufwand dafür ist aber immens. Das System funktioniert so:

Über das Crafting-System können Waffen Verbesserungen erhalten. Das gleiche System kam auch bei Advanced Warfare zum Einsatz. Allerdings wurde da jede Verbesserung durch einen Nachteil ausgeglichen. In Infinite Warfare ist das nicht der Fall. Jedes Upgrade bringt nur Vorteile, ganz ohne Pferdefuß. Allerdings ist das Craften teuer. Hierfür wird eine Ingame-Währung namens Salvages benötigt. Die kann man sich zwar auch erspielen, allerdings braucht man dafür Zeit, viel Zeit. 6000 Salvages braucht man zum Craften der besten Waffe einer Kategorie, Sieben bis zehn erhält man pro Spiel.

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