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DOOM, diese Spielereihe markiert einen der Meilenstein des Shootergenres und entsprechend groß war die Freude, als Bethesda und id-Software ankündigten, dass nach 12 Jahren die Serie wiederbelebt wird. In zahlreichen Trailern und Fotos zeigte sich Doom als rasanter Action-Shooter mit jede Menge Gore und einem Multiplayer der in die Fußstapfen des legendären Arena-Shooters Quake III treten sollte. Aber jetzt sind viele Fans der Serie von der Open Beta enttäuscht, woran liegt das?

Seit dem 15.April läuft nun die Open Beta von DOOM für PS4, XBOX One und PC, aber wirklich gut anzukommen scheint das Spiel nicht. Auf der offiziellen Facebook-Seite von DOOM häufen sich in den Kommentaren und Besucherbeiträgen die Beschwerden und die Nutzerreviews auf Steam sind derartig schlecht, dass man sehr lange scrollen muss um überhaupt eine positive zu finden. Aber woran liegt das?

Zu wenig Quake III, zu viel Call of Duty und Battlefield

Die Open Beta von DOOM läuft nicht gerade sehr gut, aber das liegt nicht daran, dass das Spiel Probleme mit NVIDIA-Grafikkarten hat oder manche keine Lobbys finden können. Viele Spieler und Fans der Serie fühlen sich betrogen. Bethesda versprach einen Arena-Shooter Multiplayer der auf ein extrem schnelles, aber dennoch präzises Gameplay wert legt, welches sehr viel vom Spieler abverlangt und den Focus auf längere Zweikämpfe legt. Waffenfreischaltungen, Killstreaks oder Level sind Arena-Shootern ebenfalls komplett fremd.

Nun ist die Spielgeschwindigkeit in DOOM nicht gerade schnell, sondern eher moderat, teilweise leider aber auch langsam. Bei einem Nahkampfkill bleibt man sogar ganz stehen, während man am Gegner einen brutalen Killmove praktiziert. Ist zwar ganz schön anzusehen bei den ersten fünf oder sechs Malen, aber geht einem mit der Zeit zunehmend auf die Nerven und man gibt während diesem ein wunderbares Ziel für den Feind ab ohne, dass man sich auch nur irgendwie wehren könnte.

Neben dem ausgebremsten Spieltempo kritisieren viele Spieler, die Waffenfreischaltungen, die Hackmodule, die schlecht designten und kleinen Maps,  die universell verwendbare Munition, dass man nicht die Waffen von Gegner aufheben kann und sich immer auf lediglich zwei Waffen beschränken muss und das schlechte Balancing zwischen Dämonen und Menschen, also kurz gesagt: DOOM ist nicht der versprochene Arena-Shooter sondern eine ganz normaler Shooter, der sich sehr an Call of Duty oder Battlefield orientiert, wie es heute tausenden anderer Spieltitel machen. Ob man das Gameplay von dieses nun mag oder nicht ist eine andere Sache.

DOOM-Fans hoffen auf guten Singlplayer

Am Ende des Tages kann man nur wenig gutes über den Multiplayer des Spieles sagen. Bis auf die recht gute Grafik, den Sound und den Spielmodi „Kriegspfad“ – eine Art King of the Hill, bloß, dass sich die zuhaltende Zone langsam durch die Map bewegt – wird eigentlich nichts gelobt.

Für viele Fans der Doom-Serie ist der Multiplayer aber eher zweitrangig, da diese noch nie wirklich auf diesen gesetzt hat, sondern auf eine gute und lange Kampagne. Viele hoffen nun, dass wenigstens diese sich stark an den alten Teilen orientiert, wobei die zahlreichen Action- und Gameplaytrailer eher ein Schlachtfest voller geskripteter Killmoves suggeriert. Diese machen ein schnelles und wendiges Vorgehe, wie in den Vorgängern, fast unmöglich und das Spiel wird komplett ausbremsen.

In einer Mitteilung vom Entwickler heißt es zur Geschwindigkeit des Gameplays:

DOOM

Statement des Entwicklers zu den Killmoves im Spiel

Das ganz heißt soviel wie: Um schneller zu werden muss man ein paar Sekunden stehen bleiben sich den Killmove anschauen und dann kann man sich erst wieder bewegen, damit man gleich wieder stehen bleiben darf um den nächsten anzusehen. Die Glorykills, wie sie DOOM nennt, sind bei den ersten Malen auch wirklich cool anzusehen, sie sind immerhin gut gemacht, aber mir hundert mal den selben Killmove ansehen zu müssen, damit mein Marine schneller laufen kann und nicht altersschwach durch die Gänge schleicht, kann auf dauer extrem ermüdend werden und vor allem langweilig.

Ein Desaster für Bethesda?

Der Hype, den Bethesda so Mühevoll um das Spiel aufgebaut hat, flaut seit Beginn der Open Beta zusehens ab. Das Spiel kassiert eine schlechte Review nach der anderen und viele Doom-Fans, die seit 12 Jahren auf einen neuen Ableger gewartet haben sind maßlos enttäuscht. Momentan sieht es nicht so aus, als würde Bethesda mit diesem Spiel großartig viel Umsatz machen, aber wirklich was ändern kann weder Entwickler noch Publisher jetzt noch. DOOM soll am 13.Mai, also in weniger als einem Monat, erscheinen.

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