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Erstaunlich, aber wahr: Final Fantasy IV hieß nicht immer so, auch sah es anders aus. Eigentlich hat sich das Spiel im Laufe der Zeit sehr verändert. Eine Sache, die den Titel zu einem der besten Teile der Serie gemacht hat, blieb aber gleich: Die herzergreifende Story.

Mit Final Fantasy III verabschiedete sich Squaresoft vom NES bzw. vom Famicom, da das Spiel nie auf dem westlichen NES erschienen ist. Der nächste Teil der Serie feierte sein Debüt auf dem SNES und dieses Mal sogar im Westen. 1991 erschien Final Fantasy II auf dem Super Nintendo. Keine Sorge, ihr habt euch nicht verlesen. Es steht wirklich eine zwei hinter Final Fantasy. Das hatte einen guten Grund. Man wollte die Käufer nicht verwirren. Der erste Teil der Final Fantasy Serie erschien in Japan 1987 für den Famicom, aber erst 1990 für den NES ist Westen. Also ein Jahr vor Final Fantasy IV.

Das alternde NES musste zurückgelassen werden und eine neue, stärkere Plattform musste her. Final Fantasy II und III blieben deswegen über mehr als ein Jahrzehnt japan-exklusiv. Damit aber keine Verwirrung entstand (und sich keiner fragt warum es kein II und III bei Ihnen gab) nannte man Final Fantasy IV in Final Fantasy II um. Im Westen erschien Final Fantasy IV nicht nur unter einem anderen Namen, sondern auch geschnitten. Das Spiel wurde stark vereinfacht. Weniger Zauber und Items, leichtere Bosse und mehrere Szenen wurde ganz entfernt. Erst mit der Portierung auf die PSX Anfang der 2000er kam auch die originale Version zu uns. Und dieses Mal mit der richtigen Nummer. Das sollte aber keine einmalige Aktion in der Final Fantasy Geschichte gewesen sein.

Ein strahlender Ritter, in dunkler Rüstung

Mit neuer Technik und neuen Ideen starteten Hironobu Sakaguchi und sein Team auf in ein neues Abenteuer. Ein Abenteuer, das sich mit einem Wort beschreiben lässt: Revolution. Nicht nur storytechnisch, sondern auch im Bezug auf die Technik und das Gameplay. Vieles Bekanntes wurde entweder stark verändert oder vollkommen über Board geworfen. Final Fantasy IV bot die bis dato beste Story der Final Fantasy Serie.

Die Story handelt vom Ritter Cecil. Dieser steht im Dienste des Königreichs Baron und folglich auch dem König. Der König befiehlt der Red Wings Flotte (dessen Kapitän Cecil ist) die heiligen Kristalle zu stehlen. Trotz der Tatsache, dass Cecil einem Bösen König unterworfen ist, hat er dennoch das Herz am rechten Fleck und weigert sich unschuldige Menschen umzubringen. Der König empfindet das als Missachtung seiner Autorität und schickt Cecil darauf hin auf „eine Mission“. Und so beginnt die Reise. Zusammen mit mehreren Charakteren wie dem Dragoon Kain oder der Beschwörerin Ridya macht er sich auf herauszufinden was der König vorhat und warum er die Kristalle unbedingt will.

Eine der wohl bekanntesten Szenen der gesamten Final Fantasy Geschichten ist wohl der Tod von Aries aus Final Fantasy VII. Doch das war nicht das erste Mal in einem Fina Fantasy Spiel, dass Charaktere endgültig starb. Final Fantasy IV war auf vielen Bereichen eine Innovation. Gamplay, Technik, Sound und vor allem die Story. Denn statt nur ein Gameplay-Element zu sein, ist hier der Tod ein wichtiges Story-Element. Neben echten Toden, gibt es noch eine handvoll vorgetäuschter Tode, die aber nicht minder an Story-Relevanz haben. Final Fantasy IV ist im Grunde ein klassisches Final Fantasy, aber trotzdem machte es viel anders. Die Storygrundlage ist sehr klassisch: Gut gegen Böse, Kristalle und ein Hauptcharakter der die Welt retten muss. Doch auf der anderen Seite ist es eine Liebesgeschichte, eine tragische Geschichte und auch ScFi ist mit dabei.

Und plötzlich war nichts mehr ruhig

Im Bezug auf das Gameplay gab es auch sehr viele Neuerungen. Das Gamplay war nicht mehr statisch. Während in den ersten drei Teilen ein klassisches Kampfsystem benutzt wurde, kam im vierten Teil das Active-Time-Battle-System zum Einsatz. Dieses System wurde noch viele weitere Male als Kampfsystem in den Final Fantasy Spielen benutzt und ist eigentlich DAS klassische Final Fantasy Kampfsystem.

Das Active Time Battle hatte einen großen Unterschied zu seinem Vorgängersystem: Das Warten viel weg. In den Vorgängern wurde eine gegnerische Aktion erst durchgeführt, wenn man seine beendet hatte. Das ATB hingegen änderte das und gab jedem Kampfteilnehmer sein eigenes Tempo. So konnte der Gegner einen angreifen während man nach einem Item oder Zauber sucht.

Eine weitere Neuerung war, dass die gesamte Gruppe zusammen angreifen konnte. Statt dass jedes Partymitglied einzeln angreift, greift die gesamte Gruppe einen Gegner zusammen an. Der Haken: Der Gegener konnte kontern und genau so oft einen Gegenschlag ausführen. Das verlieh den Kämpfen einen taktischeren Aspekt. Hinzu kam ein verbessertes Kampfsystem und die Beschwörungen. Wie schon im Vorgänger tauchen auch hier wieder Beschwörungen auf. Hier können sie jedoch nur von der Beschwörerin Rydia benutzt werden, sind aber mehr in die Story involviert. Final Fantasy IV hält außerdem einen kleinen Final Fantasy-internen Rekord. Im Spiel kann die Party aus bis zu fünf Mitgliedern bestehen. Die höchste Anzahl an Parymitgliedern innerhalb der Serie. Mit insgesamt zwölf spielbaren Charakteren, jeder mit eigenen Gameplayfeaturen und Story, lieferte Final Fantasy ein grandioses RPG ab. Hinzu kamen noch die gut designte Welt und für die Serie typische gute Soundtrack.

Die Geschichte ist noch nicht zu Ende

Jahrelang zierte der Mitstreiter Cecil’s, der Dragoon Kain, das Cover des Spieles. Bis zum Remake zum Jahre 2007. Da erhielt Final Fantasy IV genau wie der dritte Teil ein Remake für den Nintendo DS. Das gesamte Spiel wurde in die dritte Dimension verfrachtet und bekam synchronisierte Cutscenes spendiert. Die Portierung auf den DS schlug weite Wellen. So erschien 2008, 17 Jahre nach dem ursprünglichen Release, ein Sequel zum Spiel. Final Fantasy IV: The After Years war ein direktes Sequel zum vierten Final Fantasy und erschien damals exklusiv als Handyspiel in Japan. Dieser Titel erzählte die Geschichte rund um Cecil und seine Freunde weiter und was Jahre nach den Geschehnissen des Hauptspieles geschehen ist.

Erst mit der Final Fantasy IV Collection aus dem Jahre 2011, brachte das Spiel zu uns. Die PSP-Version war allerdings keine Portierung des DS-Spiels. Die Collection war wie das Original in 2D, dafür neu überarbeitet mit neuen Texturen und Sound. Die Colletion enthielt neben dem Hauptspiel und dem Sequel auch den Titel Final Fantasy IV: Interlude. Dieser Titel fungiert als Bindeglied zwischen Final Fantasy IV und dessen Sequel und erzählt die Geschichte zwischen den beiden Spielen.

Final Fantasy IV hat das erreicht was es sich vorgenommen hatte: eine Revolution. Nicht nur in Bezug auf die Final Fantasy Serie, sondern auf die gesamten RPGs zu der Zeit. Der vierte Teil der Serie setzte neue Maßstäbe in Sachen Story, Gameplay und Sound. Obwohl Final Fantasy schon ein sehr gutes Spiel war, zeigten dessen SNES Nachfolger, dass es noch besser geht. Aber dennoch hat Final Fantasy IV das Markenzeichen der Serie fortgetragen: Veränderung. Final Fantasy IV unterscheidet sich sehr von seinen Vorgängern, besitzt aber dennoch eine ganz individuelle Note.