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Pokemon

Jahrelang hielten wir Pokemon-Karten lediglich für eine schöne Kindheitserinnerung. Wer noch ein paar alte Karten Zuhause rumliegen hat, dürfte sie vermutlich vor allem wegen des nostalgischen Werts behalten haben. Dass sie in nicht allzu ferner Zukunft zur gehypten Wertanlage werden würde, hätte wohl kaum einer geahnt.

Wie sich jetzt herausstellt waren wir alle ziemliche Idioten. Denn die Pokemon, die wir als Kinder geschenkt bekamen, hätten uns heutzutage vielleicht eine Menge Geld eingebracht. Schöne Kindheitserinnerungen kann man natürlich nicht gegen Geld tauschen. Aber ganz so sorglos wären die meisten am liebsten wohl nicht mit ihren Karten umgegangen. Mehrere Hunderttausend Dollar werden inzwischen für seltene oder besonders gut erhaltene Karten ausgegeben. Auktionen erzielten zuletzt immer häufiger Rekordpreise.

73.000 Euro-Betrug

Aber wo soviel Geld drin ist, da sind auch die Betrüger nicht weit. Vinath Oudomsine, ein Mann aus Georgia, USA hat nun das komplette System gedribbelt und die zwei größten Hype-Themen kombiniert. Mithilfe von unrechtmäßig erschlichenen Corona-Hilfen hat er sich eine Pokemonkarte für ziemlich genau 50.000 Euro gekauft.

So hat er es gemacht: Im Juli 2020 beantragte er die Coronahilfen für sein Unternehmen. Er gab an, dass sein Kleinunternehmen im Vorjahr 235.000 US-Dollar Umsatz erzielte und 10 Mitarbeiter hat. Dafür erhielt er eine Soforthilfe von 87.000 US-Dollar. Nur drei Wochen nach dem Antrag hatte er das Geld auf seinem Konto.

Den Großteil davon – genau 57.789 US-Dollar hat er für eine Pokemonkarte ausgegeben. Offensichtlich in der Absicht, die Karte teurer weiterzuverkaufen und die Differenz am Ende einzustreichen. Bei der Karte soll es sich um einen 1st Edition Shadowless Charizard handeln. Womöglich war sein Investment also sogar ein Erfolg.

20 Jahre Haft

Großartig freuen darf er sich darüber allerdings nicht. Denn seine Falschangaben bei der Coronahilfe wurden entlarvt, womit die ursprüngliche Summe ihm niemals zugestanden hat. Dafür wird er nun wegen Betrugs (engl. wire fraud) angeklagt. Zusätzlich zur Rückzahlung der Coronahilfe droht ihm eine Strafe von 250.000 Dollar. Außerdem kann er für bis zu 20 Jahre ins Gefängnis wandern.

Hier seht ihr die Meldung