Call of Duty: Warzone

Hat Activision sein eigenes Spiel nicht mehr unter Kontrolle? Obwohl Cheating in quasi jedem Teil der Shooter-Reihe ein Problem gewesen ist und einige Ableger heutzutage kaum noch spielbar sind, scheint es insbesondere bei Call of Duty: Warzone noch massivere Probleme zu geben als bei den Vorgänger.

Doch während es früher noch eine ganze Weile gedauert hat bis Cheater und Hacker das Spiel übernommen haben, gerät die Situation auf den Warzone-Servern bereits 10 Monate nach Release außer Kontrolle. Genervt von fehlenden Lösungen Seitens Activision kehren deshalb immer größere Teile der Community dem Spiel den Rücken.

Inzwischen machen sogar Pro-Gamer und Content Creator darauf aufmerksam, dass etwas getan werden muss, da Hacker gerade für Gamer auf kompetitivem Level ein Problem darstellen. Bannwellen und Anti-Cheat-Maßnahmen zeigten sich bisher als wenig effektiv.

Vikkstar

In einem Video, welches auf YouTube hochgeladen wurde, sagt der Call of Duty: Warzone Streamer und Youtuber Vikkstar, dass er mit dem Call of Duty Battle Royale aufhört. Während er Cheater im Spiel selbst noch aushalten konnte, brachte ein kürzliches Erlebnis auf Facebook das Fass zum überlaufen.

Denn ein Cheater übertrug dort einen stundenlangen Livestream, in dem er vor laufender Kamera Hacks und Cheats anwendet – und das völlig ungestraft. Die Tatsache, dass Facebook die Spieler nicht gebannt hat, ging Vikkstar gegen den Strich und war der Hauptauslöser für ihn, das Spiel aufzugeben.

Neben Vikkstar drohen auch anderen Pro-Gamer und Content Creator wie Drift0r damit, das Spiel nicht weiter zu übertragen und keine Videos mehr darüber hochzuladen. Vikkstar als einer der größten Namen in diesem Bereich könnte als Beispiel vorangehen und so eine Kettenreaktion auslösen.