Warning: is_dir(): open_basedir restriction in effect. File(/plugin-templates/login-with-ajax/) is not within the allowed path(s): (/var/www/vhosts/gamingnewstime.de/:/tmp/) in /var/www/vhosts/gamingnewstime.de/httpdocs/wp-content/plugins/login-with-ajax/login-with-ajax.php on line 693

Warning: is_dir(): open_basedir restriction in effect. File(/plugin-templates/login-with-ajax/) is not within the allowed path(s): (/var/www/vhosts/gamingnewstime.de/:/tmp/) in /var/www/vhosts/gamingnewstime.de/httpdocs/wp-content/plugins/login-with-ajax/login-with-ajax.php on line 723

Streaming liegt voll im Trend. Sei es Musik über Spotify, Filme über Netflix oder seit neuestem auch Videospiele über den brandneuen Dienst Google Stadia. Doch während die ersten Beispiele bereits ausgereift sind und Millionen von Menschen auf der ganzen Welt genutzt werden, verlief die Markteinführung von Googles neuestem Streich wohl nicht so reibungslos wie erwartet.

Zahlreiche Nutzer berichteten von Rucklern und Verzögerungen, die das Spielerlebnis zum Teil extrem beeinträchtigten. Andere Kritikpunkte sind die fehlende Unterstützung von 4K sowie die Tatsache, dass exklusive AAA-Titel beim Spieleangebot des Dienstes fehlen. In diesem Artikel haben wir alle Details zum Launch von Google Stadia. War die Einführung des Dienstes wirklich so schlimm wie von vielen Nutzern beschrieben, und wie sieht die Zukunft des Spiele-Streamings aus? Wir haben die Antworten.

Was ist Google Stadia?

Google Stadia ist ein Dienst zum Streamen von Videospielen. Anstatt selbst eine Konsole und Dutzende von Spielen kaufen zu müssen, kann der Spieler einfach den Controller von Google Stadia mit seinem Fernseher, Laptop oder sogar Smartphone verbinden und eine riesige Auswahl an Spielen über das Internet streamen. Damit kommen auch solche Nutzer in den Genuss der höchsten Grafikeinstellungen, die sich sonst keinen High-End-PC oder eine der neuesten Konsolen leisten können.

Damit schließen sich nun auch die großen Spielehersteller dem Trend an, dass alle Inhalte heutzutage über das Internet verfügbar sein müssen und viele Nutzer nicht extra ein Spiel herunterladen und installieren wollen. Ein anderes solches Beispiel sind Casino-Spiele, die ebenfalls ohne Installation über das Netz gespielt werden können, wie das Casino-Vergleichsportal Willkommensbonus berichtet.

Der Startpreis von Google Stadia beträgt in Deutschland 129 Euro. Für diesen Preis bekommt der Spieler den Controller sowie drei Monate Zugang zum Spiele-Abo Stadia Pro, das zum Start 22 Titel umfasst, einschließlich Blockbuster-Spielen wie Destiny 2, Assassin’s Creed Odyssey, Red Dead Redemption 2 und Mortal Kombat 11. 

Laut Angaben von Google sollen die Spiele je nach der Internetverbindung des Nutzers mit extrem flüssigen 60 FPS (Frames per Second = Bilder pro Sekunde) laufen. Die Auflösung soll bei den meisten Spielen in schärfstem 4K erscheinen und auch HDR und 5.1 Surround Sound sollen standardmäßig unterstützt werden.

So zumindest die Theorie. In der Praxis erwies sich der neue Gaming-Dienst nämlich als wenig beeindruckend. Viele der Versprechen von Google wurden bereits zum Start gebrochen, was vielen Nutzern bitter aufstieß.

Einführung ohne große exklusive Spiele

Einer der ersten Kritikpunkte vieler Nutzer war das Fehlen von großen exklusiven Spielen zum Start von Google Stadia. Auch wenn sicherlich viele bekannte Titel zum Angebot von Stadia Pro gehören, sind diese alle bereits für andere Konsolen wie die PS4 oder Xbox One erhältlich. Die Spieler sind es hingegen aus der Vergangenheit gewohnt, dass jede neue Konsole mit einem oder mehreren neuen Exklusivtiteln gestartet wird. Ob dies wirklich so schlimm ist, muss natürlich jeder Spieler selbst entscheiden. Wir finden das Startpaket von Stadia Pro sehr gut gelungen, da es eine große Auswahl an tollen Spielen gibt, die für die meisten Menschen zum Start locker ausreichen sollten.

Kein echtes 4K

Ein größeres Problem ist dagegen die Auflösung der Spiele. Entgegen der Versprechen von Google werden die Spiele nämlich bislang anscheinend nicht in 4K angezeigt, sondern nur in 1080p oder 1440p. Um beim Spielen den Eindruck von 4K zu erwecken, wird die Auflösung anschließend hochskaliert.

In der Praxis macht sich dies jedoch deutlich bemerkbar. Wer Spiele wie Red Dead Redemption 2 oder Destiny 2 nebeneinander auf einer „echten“ Konsole wie der PS4 und dem Stream per Google Stadia abspielt, sieht schon einen deutlichen Qualitätsunterschied. In diesem Bereich muss Google also noch nachlegen, denn wer 4K verspricht, der muss diese Qualität auch liefern können.

An der Geschwindigkeit der Verbindung dürfte dieses Problem übrigens nicht gelegen haben, denn auch Nutzer mit extrem schnellen Internetverbindungen berichteten von eingeschränkten Auflösungen. Natürlich ist Google Stadia noch in der Startphase, aber von einem der größten Unternehmen der Welt hätte man sich doch eine bessere Erfahrung erwartet. 

Ruckler und Verzögerungen stören das Spielerlebnis

Sogar noch schlimmer als die geringe Auflösung war für viele Nutzer die Tatsache, dass der Dienst von Google Stadia mit extremen Rucklern und Verzögerungen zu kämpfen hatte. Auch hier berichteten Spieler mit äußerst schnellen Internetverbindungen von ähnlichen Problemen.

Spiele liefen demnach allgemein recht flüssig, wurden aber durch regelmäßige schwere Ruckler unterbrochen. Das ist natürlich vor allem bei Shootern wie Destiny 2 absolut unakzeptabel, denn dort kann jeder kleine Ruckler zum Tod des Spielers führen. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass ein ruckeliges Spielerlebnis die Erfahrung des Spielers extrem beeinträchtigt. Viele Nutzer kamen am Ende zum Urteil, dass die Titel im Moment noch unspielbar seien.

Ein Grund für die Probleme mit den Rucklern ist die Tatsache, dass Videospiele im Gegensatz zu Musik oder Filmen nicht vorgeladen werden können. Bei diesem Prozess, der auch als Buffering bekannt ist, wird ein Teil des Inhaltes im Voraus geladen, damit er für den Nutzer dann in Echtzeit und ohne Verzögerung verfügbar ist. Dies ist bei Spielen prinzipiell nicht möglich, da der Spieler immer live seine Eingaben vornehmen muss. Anbieter von Streaming-Diensten wie Google oder Microsoft sind sich dieser Tatsache sicher bewusst und werden einige clevere Lösungen für dieses Problem entwickelt haben, aber im Moment ist es wohl noch nicht soweit.

Fazit

Wir müssen zugeben, dass wir vom Start von Google Stadia sehr enttäuscht sind. Wir hatten hohe Erwartungen an den Dienst, zumal wir uns vom Spiele-Streaming in der Zukunft viel Versprechen. Die Möglichkeit, an jedem Fernseher oder auch auf dem Smartphone oder Tablet mit einem einfachen Controller jedes beliebige Spiel genießen zu können, klingt fast zu gut um wahr zu sein.

Im Prinzip sieht es leider auch so aus, als wäre genau dies der Fall. Google Stadia hat derzeit ganz einfach mit zu vielen Problemen zu kämpfen, um den Dienst für Spieler empfehlenswert zu machen. Zumal auch der Anschaffungspreis von knapp 130 Euro nicht gerade billig ist.

Es bleibt daher im Moment nur zu hoffen, dass Google die Probleme möglichst bald in den Griff bekommt. Da der Dienst erst vor sehr kurzer Zeit gestartet wurde, sollte man daran bis jetzt auch nicht zweifeln. Die Zukunft wird zeigen, ob sich das Streamen von Spielen als genauso erfolgreich erweisen wird wie das von Filmen oder Musik.