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Neben zahlreichen anderen Kontroversen, haben auch schon viele Sex-Skandale die Gaming-Welt erschüttert. Hier sind die 10 größten davon.

Wenn es um Skandale in Verbindung mit Gaming geht, denken die meisten Menschen interessanter Weise nicht unbedingt zuerst an Sex. Das ist gar nicht so verwunderlich, denn die größten Skandale der jüngeren Vergangenheit drehten sich eher um Zensur und fragwürdige Geschäftspraktiken als um Sex. Das bedeutet aber nicht, dass Sex in der Gaming-Branche keine Rolle spielen würde. Denn die Popularität von Livestreams hat schon häufig dazu geführt, dass Privates ganz plötzlich und nicht immer freiwillig öffentlich wurde. Hier sind 10 Sex-Skandale die die Gaming-Branche doch zumindest peinlich berührt haben.

Die 10 größten Sex-Skandale des Gaming

10. Sex auf Twitch

Wie Kotaku im Jahr 2012 berichtete, wollte murdaralph eigentlich nur Livestreams zu World of Warcraft übertragen. Dabei machte er allerdings einen entscheidenden Fehler, denn er vergaß, seinen Stream zu beenden. Dass sein Bett genau im Blickfeld seiner Kamera stand, machte die Sache nicht besser. So geschah es, dass eine breite Öffentlichkeit miterlebte, was sich im Anschluss ans Zocken zwischen ihm und seiner damaligen Freundin abspielte. Dass er dem Publikum diesen Einblick in sein Liebesleben gewährt hatte, bemerkte murdaralph erst am nächsten Morgen. Sein Twitch-Kanal existiert inzwischen nicht mehr.

9. Live-P*rno im Playroom

Sex-SkandaleNicht alle Sex-Übertragungen auf Streaming-Plattformen kamen versehentlich zustande. Dass Sony 2014 nach der Veröffentlichung des Playroom-Programmes vorstellen. Wie Kotaku damals feststellte: Gib Menschen eine Kamera und sie werden sich beim Sex filmen. Playroom stellte die Videos umgehend online, ursprünglich auch auf Plattformen wie Twitch. Einige Videos verirrten sich sogar auf YouTube, wo sie den wachsamen Algorithmen Googles für längere Zeit entgehen konnten.

8. Masturbation auf Twitch

Wie sein Kollege murdaralph vergaß auch der League of Legends-Streamer Slooshi nach der Übertragung seinen Stream zu schließen. Da gerade keine Frau anwesend war, die die Nacht mit dem Streamer verbringen wollte, suchte dieser eine P*rnoseite auf und handelte nach dem altbewährten Grundsatz “Selbst ist der Mann”. Als er das Missgeschick bemerkte, reagierte er selbstbewusst und humorvoll. Ganz ohne Scham beantwortete er auf Reddit Fragen zu seinem Fauxpas. Wie bei murdaralph existiert allerdings auch Slooshis Kanal nicht mehr. Der Playroom war auch der Grund, warum Twitch die Nutzungsbedingungen änderte und Videos ohne Gaming-Bezug verbannte.

7. Satire nicht verstanden: Der Zelda-Vibrator

VibratorAus einer P*rno-Parodie zu Zelda erstellte das Magazin FragHero einen Satire-Beitrag. In dem Video führte sich eine Frau einen Vibrator in Form eines Zelda-Schwerts ein. FragHero erklärte in dem humoristischen Artikel, die Dame hätte das Video in einem Twitch-Stream übertragen. Da für viele User aber die Frau mit dem ungewöhnlichen Sexspielzeug deutlich interessanter war als der Text, merkten sie nicht, dass es sich dabei um Satire handelte. Daher nahmen die Leute den Artikel auch erst und diskutieren in Foren, wieviel Sex auf Twitch zulässig sei.

6. Sexy Tanz wird mit Bann bestraft

Die kanadische Streamerin STPeach bewegte ihre Hintern etwas zu sexy zum Klang des Liedes Lean On. Daraufhin wurde sie von Twitch gebannt. Eigentlich wäre das die normale Vorgehensweise, schließlich haben wackelnde Hinter keinen direkten Bezug zu Videospielen. Das Problem war allerdings: Sie übertrug einen Livestream zum Let’s Dance, wo der Tanz eben sehr wohl Teil des Gameplay ist. Twitch begründete die Entscheidung im Nachhinein damit, dass STPeach nicht zum Spiel, sondern nur einem Video aus dem Spiel getanzt haben. Ihre Fans setzten sich in den sozialen Medien für eine Aufhebung des Banns ein. Inzwischen streamt und tanzt STPeach wieder.

5. Fetische in Call of Duty

Jack Campbell war ein beliebter Kommentator im eSports-Bereich um Call of Duty, bis eine Frau aus seinem Bekanntenkreis die Tatsache an die Öffentlichkeit brachte, dass er Fuß-Fetischist ist. Für die meisten Fans war das nicht weiter schlimm, schließlich war es sein Privatleben. Einige schwarze Schafe konnten es jedoch nicht lassen, ihn aufgrund seiner Vorlieben gnadenlos zu verspotten. Das belastete den 20-jährigen Briten so sehr, dass er seinen Job als Kommentator an den Nagel hängen wollte. Viele bekannte COD-Spieler bekundeten daraufhin ihre Solidarität und machten ihre eigen Fetische öffentlich. So erklärte etwa der COD-Profi Matthew „Skrapz“ Marshall in einem Video freimütig, dass er sich gerne von Frauen fesseln und ins Gesicht furzen lässt.

4. Starcraft-Profi wegen sexueller Belästigung ausgeschlossen

Der südkoreanische Starcraft-Profi Yum „Sea“ Bo Sung wurde wegen sexueller Belästigung aus dem Turnier Afreeca Starleague Season 4 ausgeschlossen. Ihm wird vorgeworfen in stark betrunkenem Zustand eine Frau während eines Livestreams sexuell belästigt und körperlich attackiert zu haben. Einige Kurzclips zeigen Ausschnitte aus der fraglichen Übertragung, geben kaum Aufschluss darüber, wie stichhaltig die Vorwürfe sind. Die Szenen wirken eher spielerisch. Sung gibt zwar zu, zu viel getrunken und sich schlecht benommen zu haben, bestreitet aber sexuelle Übergriffe. Auf seiner Facebook-Seite erklärte der Spieler, dass es das Konzept des Streams gewesen sei, die mit ihm befreundete Frau einige Male flirtend zu berühren und dann von ihr geboxt zu werden.

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