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Wie so oft erwähnt ist eines der Markenzeichen der Final Fantasy- Serie, dass alle Teile sich stark von einander unterscheiden. Dennoch gibt es ein paar wiederkehrende Elemente. Darunter Biggs und Wedge, beides Charaktere deren Namen aus dem Star Wars Universum kommen. Warum erzähle ich das? Weil Final Fantasy XII als „Star Wars in Final Fantasy Form“ bezeichnet wird.

2007, gegen Ende der PS2-Ära, erschien Final Fantasy XII für die Playstation 2 und als nächster Teil der Ivalice Alliance. Die Ivalice Alliance spielt, wie es der Name schon sagt, in der Welt von Ivalice. Diese wurde von Yasumi Matsuno, dem Director von Fina Fantasy XII, schon zu PSX Zeiten erschaffen. Die zwei weiteren Teile die dazu gehören sind Final Fantasy Tactics und Vagrant Story.

Final Fantasy Tactics erschien 1997 auf der PS1 und war eines der erste Final Fantasy Spin Offs. Final Fantasy Tactics war im Gegensatz zu den Hauptspielen nicht rundenbasiert. Es setze aus rundenbasierte Strategie. Da Final Fantasy III und V erst ein paar Jahe später in den Westen kamen, feierte das Jobsystem mit Final Fantasy Tactics sein Debüt im Westen. Jeder Charakter konnte je nach Belieben mit einem Job aus dem Final Fantasy Universum ausgerüstet werden. Egal ob Krieger, Dieb oder Beschwörer.

Der andere Titel war Vagrant Story. Das im Jahre 2000 erschienene Action-RPG zeichnete sich vor allem durch sein ungewöhnliches Gameplay aus. Auch wenn es nicht rundenbasiert war, bos es ein paar Aspekte davon auf. Denn während des Kämpfens war es möglich verschiedene Körperteile des Gegners anvisieren zu können, ähnlich wie das V.A.T.S. Aus der Fallout-Serie. Alle Titel der Ivalice Alliance zeichnen sich durch ihr Gameplay und ihre durch politische Intrigen und Fantasy durchzogene Story aus. Genau so wie bei Final Fantasy XII.

Und der Held der Geschichte ist …

Die Story von Final Fantasy XII fängt damit an, dass während eines Angriffes auf die Königsfamilie, wo nicht nur mehrere Mitglieder eben jener, sondern auch der Bruder des Hauptcharakters sterben. Ein Missverständnis später und der falsche wird wegen dem Mord am König eingesperrt. Zeitsprung. Vaan, ein Taschendieb, wird nach einem Einbruch ins königliche Schloss ins Gefängnis geworden. Während seiner recht kurzen Knastzeit lernt er den Piraten Balthier kennen und bricht gleich mit ihm aus. Zusammen mit ihm, seiner Freundin Penelo und der halb Frau/halb Hase Fran machen sie sich auf dem Weg der Prinzessin Ashe zu helfen und das Königreich zu retten. Aus einer Geschichte die als kleiner Einbruch anfing, wurde eine politische Intrige und schlussendlich ein Kampf gegen mächtige magische Kräfte die einen gewissen Einfluss auf das Weltgeschehen haben.

Die Geschichte von Final Fantasy XII besitzt zwei Probleme. Das erste Problem ist der Hauptcharakter. Es ist nämlich nicht genau definiert wer der Hauptcharakter der Geschichte ist. Es wird zwar immer angenommen, dass es Vaan ist, dennoch wird es im Verlauf der Story nicht ganz geklärt. Neben ihm könnte es die Prinzessin Ashe; oder Basch, der zu Unrecht am Tode des Königs beschuldigt wurde; oder Balhier, der immer von sich behauptet der Held der Geschichte zu sein. Zitat: Immerhin bin ich der Held der Geschichte.

Das andere Problem ist der Storyverlauf an sich. Yasumi Matsuo, der Director des Spiels, wurde während der Produktion des Spieles sehr krank und musste nach gut zwei Dritteln des Spieles das Projekt verlassen. An seine Stelle trat Akutoshi Kawazu, der Director von Final Fantasy II. Der Wechsel ist in der Story merklich vorhanden. Denn das was die Geschichte wähend des Spieles aufbaut, wird gegen Ende nicht aufgelöst oder verläuft sich im Sand. Somit führte der Wechsel zu keinem verdienten Ende für Final Fantasy XII.

In einer weit, weit entfernten Galaxie

Final Fantasy XII besitzt eine andere Bezeichnung als man denken würde. Es wird sehr gerne als „Offline MMO mit Star Wars Anleihen“ bezeichnet. Das liegt zum einen am Gameplay. Final Fantasy XII besaß als erstes Spiel der Serie kein rundenbasiertes Kampfsystem. Auch gab es keine Zufallskämpfe mehr. Final Fantasy XII besaß sehr große Areale wo die Gegner frei rumliefen. Der Spieler konnte sich mit seiner Party frei bewegen und die anderen Mitglieder wurden via Gambit-System gesteuert. Die Gambits waren voreingestellte Taktiken nach denen sich die Partymitglieder gerichtet haben. Diese bestanden aus drei Faktoren: Der Auslöser, die Aktion und das Ziel. So trat ein Gambit in Aktion sobald die HP des Anführers unter 50 % fielen. Das bedeutete für einen der Partner einen Heilzauber auf den Anführer zu sprechen.

Star Wars und Final Fantasy waren schon immer miteinander verbunden. Eindeutigstes Merkmal: Biggs und Wedge. Neben Cid , zwei der Charaktere die in jedem Teil wiederkehren. Beide wurden nach Charakteren aus dem Star Wars Universum benannt. Die Geschichte von Final Fantasy XII folgt einem ähnlichen Verlauf wie Star Wars: Episode 4. Ein unscheinbarer Junge (Vaan/Luke Skywalker) wachsen in der Wüste auf; eine vom Imperium unterdrückte Welt; viele Flugschiffe; ein Hauptcharakter als Nebenrolle der Schusswaffen benutzt und ein Pilot und Pirat ist (Balhier/Han Solo) und sein nicht menschlicher Buddy (Fran/Chubacca); eine gestürzte Prinzessin (Ashe/Leia); ein Familienverhältnis zur gegnerischen Seiten und eine „Macht“.

Taschendiebe und Kopfgeldjäger

Neben der Story gab es in Final Fantasy XII reichlich zu tun und bietet genügend, wenn nicht sogar am meisten Inhalt der gesamten Serie. Das Mob-System zieht sich durchs gesamte Spiel und macht euch zum Kopfgeldjäger. Über die ganze Welt sind Jagdaufträge auf Monster verteilt. Diese reichen von kleinen Monstern, bis hin zu einem der schwersten Gegner der gesamten Final Fantasy Serie. Dieses System wird in Final Fantasy XV übernommen. So könnt ihr immer wieder neue Aufträge erhalten, die euch dazu auffordern ein bestimmtes Monster für eine Belohnung zu jagen.

Was in Final Fantasy X eingeführt wurde, wurde im zwölften Teil weiter geführt: Ein Skilltree-System. Dieses unterscheidet sich jedoch sehr von dem Sphärobrett aus Final Fantasy X. Final Fantasy besitzt neben dem klassischen Level-System, auch das Lizenzbrett. Erledigte Gegner hinterlassen auch LP (Lizenzpunkte). Diese schalten auf dem Lizenzbrett Lizenzen frei. Diese geben euch die Erlaubnis bestimmte Waffen, Rüstungen oder Zauber zu benutzen. Ihr könnt sie zwar besitzen, doch ohne Lizenz könnt ihr sie nicht benutzen.

Neben Lizenzen kann man auch Myth-Teks (charakterspezifische Spezialattacken) und die Lizenzen für die Esper freischalten. Die Esper besitzen einen besonderen Stellenwert im Spiel. Zum ersten Mal in der Serie, gab es keine Neuinterpretationen alter Beschwörungen. Es gab nur neu Beschwörungen. 13 Stück an der Zahl, alle nach den Sternzeichen und ehemaligen Final Fantasy Bossen gestaltet. Und ja, es gibt 13 Sternzeichen. Das 13. Sternzeichen ist der Schlangenhalter. Wird eine Esper beschworen, bleiben nur der Beschwörer und die Esper auf dem Kampffeld. Direkt gesteuert werden kann sie nicht und sobald sie verschwindet, setzt sie ihre Spezialattacke ein. Die Esper tragen Namen wie: Matheus oder Zeromus, die finalen Gegner aus Final Fantasy II und IV.

Irgendwie gut

Obwohl Final Fantasy XII auf der Playstation 2 erschien, sah es damals wie heute in den Videosequenzen großartig aus. Für damalige Verhältnisse war die Technik für die Plattform weit fortgeschritten. Der Soundtrack klinkt zwar gut, besitzt aber kein einprägsames Musikstück wie aus Final Fantasy VII oder X.

Ein Spiel ist nicht genug

Japan erhielt noch eine weitere Version von Final Fantasy XII. Diese enthält das Zodiac Jobsystem. Dieses ist jedoch nicht das bekannte Jobsystem wie aus Final Fantasy V oder X-2. Es hat mehr die Funktion das Lizenzbrett in die verschiedenen Berufe einzuteilen. Ein Charakter kann einem Beruf zugewiesen werden und die dazugehörigen Lizenzen freischalten. Weitere Neuerungen waren, dass die Beschwörung der Esper nicht mehr auf den Myth-Pool zurückgreifen sondern eine Werteleiste haben. Esper lassen sich hier direkt steuern und werden so zu einem spielbaren Charakter, wenn auch nur für den Kampf.

Neben einer erweiterten Version, erhielt Final Fantasy XII ein Sequel. Das schlägt allerdings in eine andere Kerbe wie Final Fantasy XII. Final Fantasy XII: Revenant Wings erschien 2007 für den Nintendo DS und setzte auf die selben rundenbasierten und strategischen Kämpfe wie Final Fantasy Tactics. Die Story verlagert sich auf einen Kontinent im Himmel und das Kader an Charakteren wird gehörig erweitert. Was auch noch gehörig erweitert wurde, war die Anzahl an Esper. Im Vorgänger nur 13, gab es im Sequel satte 52 Esper. Diese enthalten zwar nicht alle Beschwörungen aus dem Vorgänger, bringt aber ein paar alte bekannte zurück. Bahamut, Ifrit, Shiva, Ramuh und Odin sind mit dabei. Von Shiva gibt es drei Versionen: die bekannte weibliche, eine männliche und eine kindliche Version. Der Grund ist die Darstellung der originalen Shiva aus der indischen Mythologie. Somit setzte Final Fantasy XII: Revenant Wings die Tradition der Ivalice Alliance fort. Spiele die durch ihre Politik beeinflusste Story und ihr ungewöhnliches Gameplay herausstechen.

Und heute?

Final Fantasy XII ist bis heute der einzige Teil der Serie nie portiert wurde. Somit konnte man den Titel nur auf der PS2 spielen. Als Sony angekündigt hatte, dass Playstation 2 Spiele auf die Playstation 4 kommen, war Final Fantasy XII einer der meist gewünschten Titel. Jedoch blieb eine digitale Portierung aus. Stattdessen bekommen wird nächstes Jahr eine erweiterte HD Remastered Version für die PS4 namens „Final Fantasy XII: The Zodiac Age“. Das Original wird optisch aufgewertet, es gibt eine Beschleunigungsfunktion die das Spiel an jeder Stelle schneller ablaufen lässt, ein paar Verbesserungen am Gameplay und das Zodiac Jobsystem wird enthalten sein.

Final Fantasy XII war der letzte Teil für die Playstation 2. Während die PS1 Spiele sich durch ihre Story auszeichneten, waren die PS2 Teile dafür bekannt Neues gewagt zu haben. Final Fantasy XII brachte die meisten neuen Ideen mit in die Serie. Leider blieb aufgrund von Matsino’s Krankheit die Story gegen Ende etwas auf der Strecke liegen. Dank der guten Grafik und dem ungewögnlichen, aber dennoch guten Gameplay könnte Final Fantasy XII auch heute noch gespielt werden. Dank der Remastered Fassung bekommen wir nicht nur die Möglichkeit einen Klassiker neu oder zum ersten Mal zu erleben, sondern dürfen auch in den Genuss des Zodiac Job Systems kommen.