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E-Girls

Das Internet und Social Media haben viele Subkulturen mit sich gebracht. Eine davon sind die „E-Girls“ bzw. „E-Boys“, welche oft mit sexuellen Aktivitäten in Verbindung gebracht werden. Gerade in der Gaming-Szene sind diese Bezeichnungen weit verbreitet.

Mittlerweile hat sich daraus auch ein ganzer Geschäftszweig aufgetan: Über bestimmte Online-Dienste lassen sich E-Girls oder Boys quasi mieten, um als Partner bei Online-Games zu fungieren. Oft läuft das mit stundenweiser Bezahlung ab. Jetzt ereignet sich aus dieser Situation heraus eine mehr als kuriose Geschichte!

Xiao Jun

Ein chinesischer Gamer namens Xiao Jun heuerte ein E-Girl namens Xiao Mei an, um mit ihm League of Legends zu spielen. Zwischen November 2019 und April 2020 gab er im Spiel über 11.000 Dollar für Geschenke aus. Er versuchte, sie um ein Date zu bitten und hörte auch dann nicht auf, als Mei ablehnte. Der Gamer gab Berichten zufolge anschließend weitere 11.425 Dollar für verschiedene Kosmetika aus – Insgesamt griff er mit über 22.000 Dollar also tief in die Tasche!

Das Mädchen lehnte jedoch erneut ab und hatte kein Interesse an einem Treffen mit besagtem Xiao Jun. Daraufhin beschloss er, die Angelegenheit vor Gericht zu bringen und sie wegen „unrechtmäßiger Bereicherung“ zu verklagen und das gesamte Geld, das er für sie ausgegeben hatte, zurückzufordern! Der Fall wurde abgewiesen, so dass der Gamer schlussendlich ohne Geld dastand und einen herben Verlust hinnehmen musste.

Urteil

In ihrem Urteil entschied das zuständige Gericht, dass zwischen beiden Parteien eine „Geschäftsvereinbarung“ eingegangen worden war, um gemeinsam League of Legends zu spielen. Die Geschenke außerhalb der Vereinbarung seien auf rechtmäßig freiwilliger Basis erfolgt, weshalb nichts rechtswidriges vorliege – Damit sei die Rechtslage klar und der Fall wurde vom Gericht schlussendlich abgewiesen.

Der Videospielanalyst Daniel Ahmad kommentierte die Vorfälle auf Twitter. Darin schrieb er unter anderem scherzhaft: „Don’t play LoL, this is what happens to you.“

Hier seht ihr den Beitrag auf Twitter: