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(Credits: sinis.fr)

Gerichtsprozess

Während des Gerichtsprozesses zwischen Apple und Epic Games wurde die Xbox-Vizepräsidentin Lori Wright als Zeugin eingeladen. In ihrer Aussage wurde Wright vom Epic Games-Anwalt Wes Earnhardt über das allgemeine Rentabilitätsmodell von Xbox befragt. Wright offenbarte, dass keine Xbox-Konsole jemals mit Gewinn für das Unternehmen verkauft wurde.

Während das nicht gerade nach einem guten Geschäftsmodell klingt, enthüllte Wright, dass Xbox stattdessen von der Software und den Abonnements profitiert, die es anbietet. Wrights Aussage sollte verdeutlichen, dass Spielefirmen den Publishern 30 % für den Verkauf ihrer Spiele in Rechnung stellen müssen, während Smartphone-Unternehmen wie Apple dies nicht tun.

PS5 mit Verlust Verkauft

Ungewöhnlich für die Videospielindustrie ist ein solches Geschäftsmodell nicht. Auch andere Konsolenanbieter verkaufen ihre Produkte für zu wenig Geld um am Markt mithalten zu können. Im Februar wurde berichtet, dass die PlayStation 5 mit Verlust verkauft wird, trotz Rekordgewinnen bei Spielen.

Allerdings schließen sich nicht alle Hersteller dem Preiskampf auf dem Konsolen-Markt an. Wie Daniel Ahmad, Senior Analyst bei Niko Partners, erklärt, verkauft sich die Nintendo Switch mit Gewinn für Nintendo. Sie sind deshalb nicht darauf angewiesen, ihren Verlust durch Abo-Modelle und Plus-Mitgliedschaften wieder reinzuholen.

Gewinn-/Verlust-Regel

Wenn eine neue Konsolengeneration beginnt, ist die darin enthaltene Technologie immer auf dem neuesten Stand. Mit der Zeit sind die verwendeten Einzelteile aber technisch betrachtet nicht mehr Top-Notch. Dadurch werden sie zu günstigeren Preisen verkauft. Infolgedessen schrumpft der Verlust und manchmal sieht der Hersteller am Ende einen Gewinn pro Konsole.

Leider verriet Wright nicht genau, wie viel Xbox pro System verliert, insbesondere zu Beginn der Xbox Series X-Ära. Das Next-Gen-System ist ein technisches Kraftpaket, also ist es möglich, dass der Betrag ziemlich signifikant sein könnte.

Geld verdient Microsoft durch ihr Konsolensystem aber trotzdem. Der Verlust bei der Hardware wird nämlich mit Software wie Xbox Live ausgeglichen. Letzten Monat hat der Dienst Berichten zufolge die Marke von 23 Millionen Abonnenten geknackt. Solange die Fans weiterhin Dienste wie Game Pass abonnieren und Spiele kaufen, sollte Xbox auf der Erfolgsspur bleiben.