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Activision Blizzard

Kaum ein Unternehmen in der Spieleindustrie hat einen so schlechten Ruf wie Activision Blizzard. Ob Arbeitsrecht, Missbrauch, sexuelle Belästigung oder ähnliches – der Publisher sorgt in sämtlichen Bereichen regelmäßig für negative Schlagzeilen. Jetzt will dasselbe Unternehmen der Vorreiter in Sachen Inklusion und Gleichbehandlung werden.

In einem Blogbeitrag verkündete Activision Blizzard kürzlich die Entscheidung, ein „Tool zur Erhöhung der Charaktervielfalt“ zu verwenden. Dieses soll „ethnische Zugehörigkeit, Schönheit, kognitive Fähigkeiten und andere Dinge, die darauf hinweisen, dass man anders ist“, berechnen. Dadurch ist man in der Lage, die Repräsentation von Minderheiten und Randgruppen in Spielen zu erhöhen.

Diversity Tool:

Das von King und MIT Game Labs entwickelte Diversity-Tool soll „Richtlinien für die Konzeption und Erstellung von Charakteren erstellen und überwachen“. Jacqueline Chomatas, Projektmanagerin für Globalisierung bei King, erklärt die Aufgabe des Tools: „Das Diversity Space Tool ist ein Messinstrument, das dabei helfen soll, herauszufinden, wie vielfältig eine Reihe von Charaktereigenschaften sind und wie vielfältig diese Charaktere und ihre Eigenschaften sind.“

Dabei werden Kategorien wie Kultur, sozioökonomischer Hintergrund, kognitive Fähigkeiten, Gesichtszüge/Schönheit und weitere Faktoren mit einem Wert versehen. Dieser hängt davon ab, wie weit sie von der Norm „typischer Charaktereigenschaften“ entfernt sind. Dieses Tool kann dann „neue Charakterdesigns abwägen, um ihre Vielfalt zu messen.“

Mario

Wie das konkret aussieht, zeigt eine Präsentation von King. Dort wurde das Tool beispielhaft am Spiel Super Mario angewendet. Die Sprecherinnen erklären darin, dass Mario Punkte in einigen Bereichen erhält, in anderen Dingen aber noch zu wenig Vielfalt bietet.

So sei positiv, dass im Spiel häufig weibliche Charaktere zu sehen sind. Auch Mario und Luigi als Italiener seien eine selten repräsentierte Gruppe, obwohl sie „aus dem Westen“ stammen. Negativ hingegen sei, dass alle Charaktere „wahrscheinlich heterosexuell“ seien und keiner von ihnen eine Behinderung habe.

Hier seht ihr die Präsentation