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Mikrotransaktionen

Die Mikrotransaktionen oder auch mtx abgekürzt finden seit einigen Jahren immer mehr Zuspruch in der Videospielindustrie. Mit ihnen können die Spieler virtuelle Güter erwerben. So stellt es sich vor Allem in Free to Play Games als lukrative Einnahmequelle dar, die Spiele kostenlos anzubieten, dafür aber digitale Inhalte zum Kauf anzubieten. Mittlerweile ist das Geschäftsmodell ein fester Bestandteil zahlreicher Spiele, vor allem im Bereich Multiplayer und Mobile Games.

Ein weiteres Ziel, welches dieses Konzept verfolgt, ist ganz klar das Pay to Win Modell. So müssen Spieler virtuelle Einkäufe tätigen, um gegenüber der anderen Spieler einen unverhältnismäßigen Vorteil zu erlangen.  So positiv dieses Modell für die Videospielindustrie auch ist, lieben tun die Fans es nicht immer unbedingt. Nun beginnen andere Branchen jedoch, das Mikrotransaktionsmodell in ihre Dienstleistungen zu übertragen, wie zum Beispiel der Autohersteller Mercedes Benz.

Mercedes startet Mikrotransaktions Modell

Für die neuen Mercedes-EQ-Elektrofahrzeuglinie hat der Hersteller sich nun etwas Neues überlegt. Es soll eine Möglichkeit geben, mittels jährlicher Zahlung, die Beschleunigung des Fahrzeuges zu erhöhen. So soll dieses Abonnement die Option bieten, die EQS und EQE Fahrzeuge von 0 auf 60 MPH in einer Sekunde weniger zu erreichen.

Dieses Mikrotransaktionskonzept soll 1200 US Dollar jährlich Kosten und ebenfalls, wie in den Videospielen, dem Fahrer einen unverhältnismäßigen Vorteil gegenüber gleichwertigen Fahrzeugen bieten. So erhöht sich das Drehmoment und die maximale Leistung der Mercedes EQ Fahrzeuge.

Dieser Schritt des berühmten Automobilherstellers steht nun aber scharf in der Kritik. Viele Kritiker mahnen an, dass ein Software Update ebenfalls diese Wirkung erziele und dabei keinesfalls in dieser Preisklasse liegen würde. Im Gegenteil würde es die Leistung im Voraus einschränken und nur gegen eine Zahlung wieder freigeben. Diesen Aspekt nennen sie völlig absurd.

Im Vergleich zu den Mikrotransaktionen in der Videospielbranche, kommt dieser Schritt ganz und gar nicht gut in der Community an. Genauso wenig, wie der Versuch von BMW im letzten Jahr, die Sitz-Heizung zusätzlich freikaufen zu müssen. Eine sichtliche Verärgerung ist demnach im Netz zu spüren. Mercedes Benz wird als geldgierig und räuberisch bezeichnet, doch wie seht ihr das?

Hier ein Überblick in die EQ Modellreihe: