Könnten die Mikrotransaktionen in Destiny 2 in Pay2Win ausarten? Ein Streamer äußert die Befürchtung und erklärt auch, warum.

Dass ein Spiel zum Vollpreis verkauft wird, schützt heute nicht vor Pay2Win. Nach Call of Duty: Infinite Warfare und For Honor gerät nun auch der Online-Shooter Destiny 2 ins Kreuzfeuer der Kritik. Grund für negativen Reaktionen sind Engramme, die im Shop für Silber, die Echtgeldwährung von Destiny, verkauft werden. Diese sind keine rein kosmetischen Modifikationen, sondern nehmen Einfluss aufs Spiel, indem sie etwa Cooldowns senken oder die Attribute von Rüstungen, wie Lebenspunkte und Schildregeneration erhöhen. Nicht nur Rüstungen, auch Waffen können Destiny 2-Spieler für Bares verstärken. Hier könnt ihr Mods erwerben und Stats verbessern, Rückstoß reduzieren oder die Elemente der Waffe ändern.

Die Preise sind dabei relativ günstig. Für 200 Silber erhaltet ihr ein glänzendes Engramm. Drei Stück erhaltet ihr von 500 Silber, für 800 Silber bekommt ihr fünf Engramme. Für 1100 Silber zahlt ihr 9,99 Euro, für 2300 Silber sind 19,99 Euro fällig. Wenn ihr 49,99 Euro zahlt, bekommt ihr dafür 5800 Silber. Immerhin ist der Echtgeld-Shop nicht der einzige Weg, um an Engramme zu kommen. Denn ihr erhaltet die Aufwertungen auch bei jedem Stufenanstieg über 20. Allerdings kommen Spieler, die zur Geldbörse greifen deutlich schneller an Engramme als jene, die sie nur erspielen. Der Streamer KingGothalion erklärt den Eververse-Shop bei 04:14:50.

Denkt ihr, dass Destiny 2 damit Pay2Win ist oder haltet ihr die käuflichen Engramme für ein akzeptables Komfort-Features? Sagt uns eure Meinung dazu in den Kommentaren! Folgt uns auf Facebook, wenn ihr keine News aus der Welt des Gaming verpassen wollt.