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Gaming

Dass Außenstehende gerne über Gamer und Gaming im allgemeinen herziehen, ist für uns alle leider nichts neues. Aus irgendeinem Grund scheint Gaming ein Sonderfall in der Entertainment-Industrie zu sein, des vielen ein Dorn im Auge ist. Während niemand auf die Idee kommen würde, Filme und Bücher zu kritisieren, werden Gamern häufig schlechte Eigenschaften zu geschrieben.

Sei es diese Puls-Reportage, die steigende sexuelle Belästigung mit Gaming erklärt. Oder Podcast-Star Joe Rogan, der meinte, dass man keine Videospiele spielen sollte, weil sie einen im Leben nicht weiterbringen. Dabei brachte er ein relativ hanebüchenes Argument in Verbindung mit Kampfsport:

„Videospiele sind ein ernstes Problem – Weißt du wieso? Weil sie verdammt viel Spaß machen! Ich hab ein ernstes Problem mit Spielen. Es ist zwar unterhaltend, bringt dich aber nicht weiter. Du könntest einen Kampfsport anfangen, dich verbessern und siehe da, du könntest in drei Jahren ein Profi darin sein und bei Turnieren mitmachen. Oder eines Tages sogar deine eigene Schule eröffnen! Oder du könntest einfach Videospiele spielen. Und siehe da, nach drei Jahren bist du immer noch dieselbe Person, die auf den Release eines neuen Spieles wartet.“

„Nächste globale Pandemie“

Nun sorgt ein Zeitungsbericht für Aufruhr, der Gaming gleich mal mit einer Krankheit und einer Droge vergleich. „Spiritual Opium: Could Gaming ruin a generation?“, titelt der für gewöhnlich sehr seriöse Telegraph. Schon im Titel wird Videospielen eine Wirkung zugeschrieben, wie es Opium in gewissen Teilen der Welt hat.

Und auch wenn man sich den Text durchliest, festigt sich der Eindruck, das man gegen Videospiele Stimmung machen will. Selbst mit falschen Fakten. So wird behauptet, dass es weltweit 86 Millionen Fälle von Gaming-Sucht gebe. Schnell meldet sich der Projektmanager des Verbands der Gaming-Industrie in Großbritannien zu Wort. Er kritisiert den Bericht scharf und nennt die tatsächlichen Zahlen.

Chef des Gaming-Verbands kritisiert Bericht

„I didn’t expect @Telegraph to be an uncritical mouth piece of the Chinese government. But when it comes to tedious, unproven moral panics about video games they cannot help themselves. (…) And what is the journalistic basis for such a piece? An author who has written a work of fiction about games who claims the industry is unregulated (it isn’t) and cites figures claiming 86m „gaming disorder victims“ worldwide (UK clinic reported 56 cases in Q1 2020)“

Hier seht ihr den Bericht

Antwort auf den Bericht