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Niantic-Chef John Hanke denkt, dass AR der Gesundheit und dem sozialen Leben gut tut. Zu VR äußert er sich dagegen deutlich kritischer.

Jeder Krämer lobt seine Ware. Dass Niantic-Chef John Hanke also nur gutes über AR-Spiele wie Pokémon Go zu sagen hat, ist wenig verwunderlich. Natürlich hat er durchaus gute Argumente auf seiner Seite. Lange Fußmärsche sind der Gesundheit bekanntlich zuträglich. Auf dem London Games Festival 2017 beschrieb Hanke seine Ansichten über AR folgendermaßen:

AR besitzt ein riesiges Potenzial, einen positiven Einfluss auf das zu nehmen, was Leute so tun. Es gibt eine Studie, die belegt, wie gut sich Pokémon GO auf die Gesundheit der Spieler auswirkt, doch lässt sich das auch auf andere AR-Titel ausweiten. Diese Spiele können Menschen dazu ermutigen, aktiver zu sein als sie es normalerweise sind.

Damit bezieht sich Hanke vermutlich auf Erkenntnisse, die im Juli 2016 von US-amerikanischen Kardiologen gewonnen wurden.

Kritik an VR

Weniger lobende Worte hat Hanke allerdings für VR. VR würde Menschen davon abhalten, hinaus in die Natur zu gehen und andere Leute zu treffen. Damit würde VR Menschen isolieren und einen negativen Einfluss auf die Gesundheit nehmen.

Ich fürchte [VR] kann zu gut sein, sodass die Leute viel Zeit darin verbringen wollen.

Hanke sagte auch, dass seine Kinder jetzt für seinen Geschmack zu viel Minecraft spielen würden, was allerdings noch langen nicht so immersiv ist, wie weiterentwickelte VR-Spiele.

Was denkt ihr? Hat Hanke damit recht? Oder will er nur sein Produkt loben und Konkurrenz schlecht machen? Sagt uns eure Meinung dazu in den Kommentaren! Folgt uns auf Facebook, wenn ihr keine News aus der Welt des Gaming verpassen wollt.