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Atari will zurück zu vergangener Größe. So hat das Unternehmen nun nach 21 Jahren erstmals eine neue Konsole angekündigt.

Totgesagte leben länger. Die bekannteste Konsole von Atari ist wohl auch heute noch die 2600, die 1977 auf den Markt kam. Die letzte Konsole veröffentlichte Atari 1996 mit der Jaguar 2, die nur noch ein matter Abglanz früherer Tage war. Die letzten Jahre waren nicht leicht für das krisengeschüttelte Unternehmen. 2013 wäre der klassische Spiele- und Konsolenhersteller beinahe pleite gegangen. Dann kaufte der jetzige CEO Fred Chesnais die Firma auf schwor, sie zurück an die Spitze des Spielemarktes zu bringen.

Nun hat Atari erstmals wieder eine eigene Konsole angekündigt. Das Gerät trägt vorerst den Namen Ataribox, dieser könnte sich bis zum Release aber noch ändern. Ein Teaser-Video zeigt schemenhaft die Umrisse der Konsole. Das Video wurde vor der E3 veröffentlicht, viele hielten den Teaser aber fälschlicherweise für einen Scherz. Die hohe Beliebtheit von Retro-Spielen könnte Atari entgegenkommen. So besteht auch für den SmartBoy, eine Game Boy-Erweiterung für Smartphones, eine hohe Nachfrage.

Konsole mit PC-Technologie

Zur Technik der Ataribox äußerte sich Chesnais nur sehr vage. Es erklärte immerhin, dass das Gerät auf PC-Technologie basieren werde. Eine Mischung aus PC und Konsole wollte bereits Steam mit den Steam Engines etablieren, allerdings mit sehr bescheidenem Erfolg. Letzten Endes war die Steam Engines stark überteuerte PCs, auf denen in Ermangelung von Windows die meisten PC-Spiele nicht liefen. Hoffen wir, dass Atari hier bessere Arbeit leistet.

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