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Ungewöhnlicher Raubüberfall

Jeder kennt die typischen Raubüberfälle aus Hollywoodfilmen: Eine Gruppe hochspezialisierter Experten führen einen penibel durchdachten Plan aus, teilweise unter Anwendung massiver Gewalt, um an wertvolle Diamanten, unbezahlbare Gemälde oder an das mit Gold gefüllte Innere eines Banktresors zu gelangen.

Und während es auch im echten Leben Coups gibt, die nur darauf warten, mit Tom Cruise und Jennifer Lawrence in den Hauptrollen verfilmt zu werden, sehen die wahren Raubüberfälle nicht ganz so glamourös aus. Denn die wahren Räuber sind oftmals ganz normale Menschen, die sich an der Gesellschaft bereichern und dabei so unauffällig wie möglich vorgehen…

Hoher Gewinn für den Täter

Und wer könnte unauffälliger sein, als ein Angestellter einer Bibliothek in Austin, Texas? Ein Szenario wie geschaffen für das (fast) perfekte Verbrechen. Der Bibliotheksangestellte Randall Whited soll diese Umstände ausgenutzt haben, um sich über 12 Jahre lang an der Stadt Austin zu bereichern und dabei einen Schaden im Wert von mehr als einer Million Euro angerichtet haben.

Zwischen 2007 und 2019 soll der Angestellte Randall Whited, der für den Einkauf von Verbrauchsmaterial für die Austin Public Library zuständig war, Druckerpatronen im Wert von 1,3 Millionen Dollar (1,1 Millionen Euro) für die Bibliothek bestellt haben, von denen er den größten Teil in seiner Garage lagerte, damit er ihn online verkaufen konnte.

„Aus unserer Analyse der Einkäufe und des tatsächlichen APL-Tonerbedarfs geht hervor, dass Whited Toner im Wert von mehr als 1,3 Millionen Dollar gestohlen hat“, heißt es in dem 72-seitigen Bericht des Prüfers der Stadt Austin. Die Prüfer sagen, dass die erwarteten Tonerkäufe der Bibliothek für diesen Zeitraum von 12 Jahren nur etwa 150.000 Euro betragen haben dürften.

Das bedeutet, dass Randall Whited seine Position im Finanzbereich der Bibliothek genutzt hat, um Geld auszugeben, das durch die Stadt zur Verfügung gestellt wurde und dabei extrem gierig vorgegangen ist. In 12 Jahren muss er mehr als 40.000 Druckerpatronen zu viel bestellt haben, um sie im Anschluss aus seiner Garage zu verkaufen.

Ermittlungsverfahren gegen den Täter

Im März 2019 erhielten die Prüfer einen Hinweis auf den langfristigen Tonerraub am Drucker, woraufhin sie damit begannen, Quittungen, Kaufdokumente und sogar Videomaterial zu prüfen, das Whited dabei zeigt, wie er Tonerkartons von der Bibliothek in sein persönliches Fahrzeug transportiert. Whited wurde im September angeklagt und hat diesen Monat eine Anhörung zu den Vorwürfen. Die Anklage lautet auf Diebstahl.

In dem Bericht wird auch erklärt, dass Whited zehn Bibliothekskreditkarten für andere Einkäufe für seinen persönlichen Gebrauch verwendet habe, wobei er etwa 18.000 Euro für den Kauf von VR-Headsets und Zubehör, Videospielen, Drohnen und Roboter-Staubsaugern ausgegeben habe.

(Quelle: Therecycler)

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